13. Oktober 2009 13:26
Essensbestellungen gehen ab sofort noch einfacher, übersichtlicher und
schneller, denn die Mjam GmbH, eine junge Wiener Ideenwerkstatt hat mit
Unterstützung vom Mobilfunkanbieter Orange
ein innovatives Essensbestellservice mit aussagekräftigem Namen entwickelt: iHunger.
Das Service gibt’s mobil als kostenlose iPhone App namens iHunger oder für
alle die kein iPhone besitzen im Web.
Uns wurde der neue Dienst exklusiv präsentiert.
Lieferdienste werden übersichtlich aufgelistet
Die Software
lokalisiert Restaurants mit Lieferservice im Umkreis der Kunden. Nachdem das
iPhone den aktuellen Standort errechnet hat (man kann ihn auch manuell
eingeben), werden die gefundenen Lieferdienste, die an diese Adresse
liefern, nach Qualität gereiht. Diese wird anhand der Wiederbestellungsrate
festgelegt und ist daher von den Betreibern nicht manipulierbar. Dienste,
die von Kunden immer wieder ausgewählt werden, scheinen am Anfang der Liste
auf.
Angelo Laub, Gründer von Mjam, erklärt das Rankingsystem wie folgt: „Die
Abstimmung über die beste Pizza, die beste Pekingente und das beste Cordon
Bleu erfolgt nicht über die Vergabe von Sternchen, sondern über das
Bestellverhalten der Kunden, aus dem die Kundenzufriedenheit errechnet wird.
Unser QualityRank-Algorithmus bietet das erste objektive und nicht
manipulierbare Bewertungssystem für Restaurants".
Auf der Internetseite www.mjam.net können
Kunden die Treffer nach der Adresse, nach Lieferzeitpunkt, Öffnungszeiten,
Qualitätskriterien, Angebot (asiatisch, japanisch, indisch, italienisch,
etc.) und Stammkunden sortieren. Aufgrund der einfacheren und
übersichtlichen Handhabung haben die Entwickler beim iPhone-App auf diese
Sortierung bewusst verzichtet.
In der Slideshow können Sie sehen wie einfach der Dienst funktioniert
Komplette Speisekarte aller Lieferdienste
Das wirklich tolle an
dem neuen Angebot ist, dass bei jedem Lieferdienst die komplette Speisekarte
(inkl. Preise, Zustellkosten,...) verfügbar ist. Eine erste Vorführung am
iPhone machte deutlich, wie einfach und übersichtlich das Ganze
funktioniert. Man wählt eines der dargestellten Restaurants aus, geht zur
Speisekarte, die übersichtlich (Fleischgerichte, Salate, Getränke...)
gegliedert ist und wählt ein Gericht aus. Dieses landet dann im Warenkorb.
Wenn man mit der Bestellung fertig ist, kann man sich diese noch einmal
ansehen und erfährt sofort, ob man Lieferkosten bezahlen muss, oder den
Mindestbestellwert für eine kostenlose Lieferung erreicht hat. Die Software
unterstützt Gruppenbestellungen und ermöglicht getrennte Rechnungen. Dafür
muss man einfach den Gerichten und Getränken den Namen des Bestellers
hinzufügen. Wenn fünf Personen auf einmal bestellen, bekommt jeder eine
eigene Rechnung - ein mühsames Auseinanderrechnen entfällt.
Übersichtliche Bedienung
Die Bedienung und der
Bestellvorgang erfolgen intuitiv. Man kann ein Gericht auf Wunsch auch
mehrmals bestellen. Dazu muss man nur seitwärts über die gewählte Speise auf
dem Touchscreen streichen. Nachdem der Nutzer die Bestellung abgeschickt
hat, bekommt man eine SMS vom Lieferdienst, dass dieser die Bestellung
erhalten hat. In Zukunft sollen auch "Take Away" - Restaurants in
den Dienst integriert werden. Dann kann man 10 bis 15 Minuten bevor man beim
Restaurant vorbei kommt, die Bestellung absenden und dann sein fertiges
Gericht gleich mitnehmen.
Der Dienst ist via Internet für alle Interessierten zugänglich. Wenn man ein
internetfähiges Handy besitzt, braucht man nicht einmal das iPhone um den
Dienst in Anspruch zunehmen.
Einfache und schnelle Bezahlung
Bei der Bezahlung gibt es zwei
unterschiedliche Varianten. Man kann sobald die Lieferung kommt, ganz normal
in bar bezahlen, oder ganz einfach via Handy. Durch die Zusammenarbeit mit
Orange können Kunden das bestellte Essen bei Lokalen, die an mPayment
angebunden sind, gleich mobil bezahlen. Der fällige Betrag wird ganz bequem
mit der nächsten Handy-Rechnung mit bezahlt. Diesen Dienst unterstützen aber
noch nicht alle Lieferservices. Die Zahl der mPayment Anbindungen wird
jedoch laufend erweitert.
Zurzeit gibt es den Dienst in 11 Städten
iHunger ist neben
Wien derzeit bereits in anderen österreichischen Städten verfügbar: Bregenz,
Eisenstadt, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, St. Pölten, Villach
und Wiener Neustadt. In den nächsten Wochen werden weitere Städte hinzu
kommen. In Deutschland gab es ebenfalls schon einen Testbetrieb.
In Europa ist dieser Dienst derzeit einzigartig und völlig kostenlos.
iHunger steht im App Store auf
iTunes als kostenlose App zum Download für iPhones zur Verfügung.