FIFA 13 gegen PES 2013 im oe24.at-Test

Wer hat die Nase vorn?

© EA Sports/Konami

FIFA 13 gegen PES 2013 im oe24.at-Test

Alle Jahre wieder stellen EA Sports und Konami im Herbst weltweit die Fans von Fußball-Simulationen vor die beinharte Frage: Welches der beiden Games hat dieses Mal die Nase vorn? Wenn man nach dem Starttermin geht, ist eindeutig Pro Evolution Soccer (PES) 2013 im Vorteil. Denn das neue Konami-Game gibt es bereits seit einigen Tagen. Doch FIFA 13 kontert rasch und steht daher auch nicht im Abseits. Am 28. September kommt der EA-Kracher in den Handel. Wir konnten beide Fußball-Simulationen bereits testen, und klären, welches Spiel für wen in Frage kommt.

Neuerungen
Beide Publisher haben die neuen Versionen einmal mehr ordentlich aufgerüstet. Da es bei der Grafik kaum mehr Verbesserungsmöglichkeiten gab, standen dieses Mal jedoch eher das Gameplay und neue Möglichkeiten für die Spieler im Vordergrund. So will PES 2013 mit "Proactive AI" und "Player ID" das Verhalten der Mitspieler und Gegner intelligenter machen und einzelne Spieler mit persönlichen Bewegungsmustern ausstatten. FIFA 13 setzt hingegen auf die "First Touch Ball Control", die das Ballverhalten ähnlich unvorhersehbar gestalten soll, wie das am realen Platz der Fall ist. Hinzu kommt die "Attacking Intelligence", die ebenfalls für eine gesteigerte Intelligenz bei den Akteuren sorgen soll.

FIFA 13
In der Praxis zeigt sich, dass hierbei vor allem die EA-Entwickler ihre Hausaufgaben gemacht haben. Der Ball ist bei FIFA 13 deutlich schwerer zu kontrollieren. Er klebt also nicht mehr auf den Füßen der Spieler. So haben Verteidiger bei ihren Attacken bessere Chancen den Gegner vom Ball zu trennen. Die Neuerungen haben auch direkte Auswirkungen auf die Passgenauigkeit. Auch hier zeigt sich, dass die Pässe nicht mehr automatisch – wie mit Magneten an den Füßen - ideal zum Mitstreiter kommen. Meistens sind sie etwas ungenauer als gewollt, was das Spiel ebenfalls interessanter macht. Insgesamt profitiert das Spiel von dieser Unvorhersehbarkeit. Letztere hängt aber – wie in der Realität – stark vom Niveau der Spieler ab. Je besser der Kicker im realen Leben ist, umso besser gelingen auch Pässe und Dribblings. Letztere gestalten sich dank "Complete Dribbling" (aus FIFA Street) als Duell auf Augenhöhe. Aufgrund des neuen Features hält der Spieler während eines Dribblings immer den Blickkontakt zu seinem Gegner. Man kehrt ihm also nie den Rücken zu. Darüber hinaus führt der Spieler jetzt auch Körpertäuschungen aus, ohne dass dabei die Laufrichtung des Balls geändert wird. Eins-gegen-Eins-Situationen verlieren so etwas von ihrem Schrecken. Die stärkere Körperbetonung werden vor allem jene Spieler lieben, die auf schnelle und härtere Auseinandersetzungen stehen. Unterschiedliche Spielmodi sorgen dafür, dass alle User auf ihre Kosten kommen. Völlig neu: Im Modus "Ultimate Team", kann der Spieler seine eigene Mannschaft erstellen, managen und gegen andere Teams antreten lassen. Dafür kann das wirre Menü im "Manager-Modus" nicht überzeugen. Hier sollte schnellstmöglich nachgearbeitet werden.

Die Grafik ist einmal mehr beeindruckend. Blicke ins Publikum zeigen, mit wie viel Liebe zum Detail hier gearbeitet wurde. Auch das Antlitz der Spieler kommt den realen Protagonisten schon fast beängstigend nahe. Egal ob Alaba, Ribery oder Messi – alle Kicker sind auf den ersten Blick zu erkennen. Auch die Geräuschkulisse kommt jener aus einem echten Fußballstadion ziemlich nahe. Die Kommentatoren bleiben aber nach wie vor Geschmackssache.

PES 2013
Die Neuauflage des Konami-Games kann mit FIFA 13 nicht ganz mithalten. Die Unterschiede sind jedoch äußerst gering und zeigen sich nur in Nuancen. Insgesamt scheinen die Japaner einmal mehr aufgeholt zu haben. An die Perfektion von FIFA kommen sie aber nicht ganz ran. So sind die neuen und individuellen Bewegungsmuster der Spieler zwar klar zu erkennen, sie kommen aber gleich bei mehreren Akteuren zum Einsatz. So ist die Individualität dann doch nicht so ganz gegeben. Die neue Player ID bietet also noch Luft nach oben. Spätestens bei PES 2014 dürfte sie dann aber perfekt umgesetzt werden. Dafür ist die Intelligenz der Spieler nahezu perfekt gelöst. Das Raumverhalten, die Antritte oder der Lauf in freie Räume sind äußerst beeindruckend. So entstehen extrem schnelle Spielabläufe, die den Spielern einiges abverlangen. Die Konzentration darf man jedenfalls nicht verlieren. Denn selbst kleine Fehler werden von der gegnerischen Mannschaft sofort bestraft. Das Gameplay und die Ballphysik liegen also ziemlich genau auf dem hohen Niveau von FIFA 13. Bei der Unvorhersehbarkeit kann PES aber nicht ganz mithalten.

Ähnliches gilt auch für die Grafik. Auch in diesem Punkt schenken sich die beiden Games nicht viel. Bei PES 2013 wird das Umfeld (Ersatzbank, Trainer, Tribünen, etc.) vielleicht noch einen Tick besser dargestellt als bei FIFA. Bei den Spielern selbst liegt dafür das EA-Game leicht vorne. In Sachen Spielmodi haben auch die PES 2013 Spieler eine große Auswahl. Langeweile kommt also nicht so schnell auf.

Lizenzen und Co.
Bei den Lizenzen hat nach wie vor FIFA 13 die Nase vorn. Hier kann man mit fast allen offiziellen Mannschaften, deren Akteuren und offiziellen Dressen spielen. Es gibt kaum eine Liga, die nicht berücksichtigt wurde. Wer darauf Wert legt, kommt am EA-Spiel kaum vorbei.

Fazit
FIFA 13 und PES 2013 haben im direkten Vergleich mit ihren Vorgänger-Versionen einmal mehr einen Drauf gesetzt. Beide Games wurden in fast allen Belangen verbessert. Insgesamt hinterlässt jedoch FIFA 13 einen  etwas besseren Eindruck. Dies liegt vor allem an der Unvorhersehbarkeit, am Ballverhalten, an den Lizenzen und dem unglaublich rasantem Gameplay. PES 2013 erreicht zwar fast das gleiche Niveau, kann in einigen Bereichen aber doch nicht ganz mithalten. So gibt es bei der stark beworbenen Player ID noch Verbesserungsmöglichkeiten. Darüber hinaus sind auch die fehlenden Lizenzen ein kleines Handicap. Wem Letzteres jedoch nicht stört – und wie die PES-Verkaufszahlen zeigen, sind das ziemlich viele – kann auch bei diesem Spiel ohne weiteres zugreifen. Fußball-Fans kommen bei beiden Simulationen voll auf ihre Kosten. FIFA 13 hat aber die Nase vorn. Dies bestätigen auch andere Testberichte.

Verfügbarkeit
Pro Evolution Soccer 2013 ist für PC, PS3 und Xbox 360 bereits zu haben. Von FIFA 13 gibt es seit einigen Tagen eine Demo-Version. Die "echte" Ausgabe steht ab 27. September ebenfalls für PC, PS3 und Xbox 360 in den Regalen. Darüber hinaus wird es iOS-, Android, und Nintendo DS sowie Wii U-Versionen geben.

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