Sony tauscht Chef der Spielesparte aus

Nach Datenklau-Panne

Sony tauscht Chef der Spielesparte aus

Zwei Monate nach dem Datenklau-Skandal (wir berichteten ausführlich) bei Sony tauscht der Unterhaltungsriese den Chef der Spielesparte aus. Der Brite Andrew House, bisher Chef des europäischen Spielegeschäfts, übernehme ab September das Ruder der gesamten Sparte, teilte der japanische Konzern am Mittwoch mit. Der bisherige Leiter, Kazuo Hirai, der als Kronprinz von Sony-Chef Howard Stringer gilt, werde Aufsichtsratsvorsitzender der Spielesparte.

Sony weist Zusammenhang zurück
Nach Angaben von Sony hat der Wechsel nichts mit dem Hacker-Angriff zu tun, bei dem im April unter anderem Daten von mehr als 77 Millionen Playstation-Kunden gestohlen wurden. Nach Ansicht von Analysten bedeutet das Stühlerücken keinen Rückschlag für Hirai. "Er ist in der Pole-Position für den Vorsitz des Gesamtkonzerns, darauf muss er sich konzentrieren, weshalb sie wohl einen Nachfolger für das Geschäft mit Videospielen gesucht haben", sagte Analyst Nobuo Kurahashi von Mizuho Investors Securities.

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