Soundstation für iPhone und iPad im Test

Günstiger Musikgenuss

© oe24.at/digital (set)

Soundstation für iPhone und iPad im Test

Docking-Stations mit integrierten Boxen für mobile Apple-Geräte gibt es viele. Nahezu jeden Monat kommen Neuheiten in allen Preisklassen hinzu. Wir haben uns nun einmal eine Soundstation herausgefischt, die in diesen Tagen in den Handel kommt und diese in den letzten beiden Wochen auf Herz und Nieren geprüft.

Testeindruck
Nach dem Auspacken fällt das stimmige Design der äußerst kompakten Soundstation (B x H x T: 38 x 16 x 13 cm) auf. Sie passt mit ihrem schnörkellosen Auftritt also auch optisch hervorragend zu den Produkten aus dem Hause Apple. Vorne gibt es neben dem Docking-Anschluss nur drei weitere Knöpfe. Der Rest ist "clean". Um das Gerät verwenden zu können, muss man nichts machen, außer die Stromversorgung herstellen und ein mobiles Apple-Gerät (iPhone, iPad oder iPod touch) andocken. Ist das erledigt, beginnt die Stand-by-Leuchte blau anstatt rot zu leuchten. Dann kann es auch schon losgehen.

Diashow Fotos vom Test der Soundstation für iPhone & Co.
Soundstation im Test

Soundstation im Test

Soundstation im Test

Soundstation im Test

Soundstation im Test

Soundstation im Test

Soundstation im Test

Soundstation im Test

Soundstation im Test

Soundstation im Test

1 / 5
  Diashow

Bei einer Soundstation ist natürlich der Klang am wichtigsten. Und hier kann das Gerät mit ihren beiden 8-Watt-Lautsprechern durchaus überzeugen. Der Sound ist zwar nicht so gut wie bei großen Highend-Lautsprechern, liefert im direkten Vergleich mit ähnlich ausgestatteten Konkurrenzprodukten aber eine hervorragende Performance ab. Selbst bei voller Lautstärke "überschlagen" sich die Boxen nicht. Bass-Liebhaber könnten vom relativ bescheidenen Klang tiefer Töne etwas enttäuscht sein. Dies ist jedoch konzeptbedingt.

Die Bedienung über die mitgelieferte Fernbedienung ist sehr praktisch. Mit ihr lassen sich alle Funktionen auch von einigen Metern weiter weg steuern. Das ist vor allem beim Lesen oder während einer Party ein großer Vorteil. So muss man, wenn die Playlist aus ist, oder man gerne ein anderes Lied hören will, nicht ständig aufstehen. Man muss mit der Fernbedienung aber ziemlich genau auf den Infrarot-Sender zielen. Nur so werden die Befehle problemlos umgesetzt.

Über einen AUX-Anschluss können auch andere Musik-Abspielgeräte (MP3-Player, Smartphones, etc.) mit der Soundstation verbunden werden. Auch hier konnte das Klangbild überzeugen. Leider ist der Anschluss auf der Rückseite integriert. Das kommt zwar dem Design zugute, die Handhabung wird dadurch aber etwas eingeschränkt. Wenn man das AUX-Kabel nicht immer mit der Station verbunden lässt, muss man sie jedes Mal aus ihrem Standplatz nehmen, um ein externes Gerät anschließen zu können. Dafür ist im Lieferumfang sogar ein AUX-Kabel enthalten. Eine positive Eigenschaft, die nicht immer gegeben ist.

Im Appstore gibt es noch eine eigene App, die Zusatzfunktionen wie Uhrzeit, Wecker oder Informationen zum aktuellen Wetter liefert. Außerdem werden die Geräte über den Dock-Anschluss auch aufgeladen. Vor einem leeren Akku, der den Musikgenuss verhindern könnte, braucht man also keine Angst haben.

Kritik
Nett wäre es gewesen, wenn die Soundstation auch mobil (also ohne Netzkabel) eingesetzt werden könnte. Eine Möglichkeit sie mit Batterien zu betreiben, gibt es allerdings nicht. Einem mobilen Einsatz im engeren Radius (Balkon, Garten, Terrasse, etc.) steht aufgrund der kompakten Abmessungen aber nichts entgegen. Wenn man das Gerät mit einem iPad verwendet, muss man beim Andocken aufpassen, damit man den Anschluss richtig erwischt. Sonst kann dieser ziemlich schnell in Mitleidenschaft gezogen werden.

Verfügbarkeit und Preis
Die von uns getestete Soundstation ist in der Farbe Anthrazit ab 26. Juni für ca. vier Wochen bei Tchibo/Eduscho (in den Filialen und im Online-Shop) erhältlich. Den Preis von knapp 80 Euro ist sie aufgrund der gezeigten Performance jedenfalls wert. Ein besseres Produkt wird man in diesem Preissegment kaum finden. Neue Maßstäbe weren aber nicht gesetzt. Wer jedoch eine echte Highend-Lösung will, muss deutlich mehr investieren. Diese starten erst jenseits der 300 Euro - liefern dafür aber auch einen entsprechenden Klang.

Diesen Artikel teilen:

Postings (0)

Postings ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Anzeigen

Werbung

Top Gelesen 1 / 5
Pokémon Go bekommt Top-Update
Viele coole Neuerungen Pokémon Go bekommt Top-Update
Entwickler verraten, auf was sich die Spieler künftig freuen dürfen. 1
Erste Pokémon-Karte für Österreich
Mega-Hype Erste Pokémon-Karte für Österreich
Mit diesem Hilfsmittel findet man Pikachu & Co. Ganz einfach. 2
Seltenes Pokémon: Spieler blockierten die City
Ein "Relaxo" Seltenes Pokémon: Spieler blockierten die City
Ein seltenes „Relaxo“ verursachte am Sonntagabend ein Chaos am Ring. 3
Super-Update für WhatsApp am iPhone
Große Emojis & Co. Super-Update für WhatsApp am iPhone
Messenger-Dienst stattet seine iOS-App mit vielen neuen Funktionen aus. 4
Mega-Lücke: iOS 9.3.3 unbedingt installieren
Wichtige Apple-Updates Mega-Lücke: iOS 9.3.3 unbedingt installieren
Auch Mac OS X, tvOS und watchOS sind von dem Fehler betroffen. 5
Die neuesten Videos 1 / 10
Weitere Entlassungen und Haftbefehle in der Türkei
Türkei Weitere Entlassungen und Haftbefehle in der Türkei
Nach dem gescheiterten Putsch halten die Entlassungen in den türkischen Behörden unvermindert an. Zudem ging die Regierung am Donnerstag erneut massiv gegen Medien vor.
Neuer Elefantenbulle in Schönbrunn
Tiergarten Neuer Elefantenbulle in Schönbrunn
25 Jahre alt, vier Tonnen schwer und fast drei Meter groß: Das sind die Eckdaten des neuesten Bewohners im Tiergarten Schönbrunn. Es handelt sich um den Elefantenbullen Shaka, der am Mittwoch aus dem Zoo Duisburg nach Wien übersiedelt ist.
Prozess gegen Ex-Landesrat Dobernig
Kärnten Prozess gegen Ex-Landesrat Dobernig
Der freiheitliche Kärntner Ex-Politiker und ehemalige Finanzlandesrat Harald Dobernig steht seit Donnerstag in Klagenfurt vor Gericht.
So sieht der Verkehr in Wien aus
Wien So sieht der Verkehr in Wien aus
Beeindruckendes Zeitraffervideo zeigt, wie heftig es in der Bundeshauptstadt staut.
Täter "verhöhnen" Land, Helfer und andere Flüchtlinge
Angela Merkel Täter "verhöhnen" Land, Helfer und andere Flüchtlinge
Sie sei nach wie vor davon überzeugt, dass Deutschland es schaffe, den Flüchtlingszustrom zu bewältigen, so Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag in Berlin.
Ansbach-Attentäter führte zuletzt Chat mit Person im Nahen Osten
Ansbach-Attentäter Ansbach-Attentäter führte zuletzt Chat mit Person im Nahen Osten
Angesichts der jüngsten Anschläge in Bayern und anderen Teilen Europas wolle der Freistaat seine Polizei und Justiz deutlich aufstocken, so Innenminister Joachim Herrmann.
News Flash: Berufsverbot für Wut-Arzt
News Flash News Flash: Berufsverbot für Wut-Arzt
Außerdem: Türkei - Verbot für Medien und Merkel trotz Terror.
Türkische Regierung schließt 45 Zeitungen
Türkei Türkische Regierung schließt 45 Zeitungen
Die türkische Regierung hat die Schließung von 45 Zeitungen und 16 Fernsehsendern angeordnet.
Obama über Clinton
US-Wahlkampf Obama über Clinton
Hillary Clinton ist die offizielle Präsidentschaftskandidatin der demokratischen Partei.
Gefeuerter Wut-Arzt schlägt zurück
Wut-Arzt Gefeuerter Wut-Arzt schlägt zurück
Gefeuerter Wut-Arzt schlägt zurück

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.