Der erste

Browsen und chatten

Der erste "WhatsApp-Browser" ist da

Zuletzt ist es um den früher äußerst beliebten Browser Opera ziemlich ruhig geworden. Die Zeiten, in denen sich die norwegische Software mit Firefox und Chrome ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte, sind längst vorbei. Doch wenn es nach der Stockholmer Browser-Schmiede geht, soll damit ab sofort Schluss sein. Opera hat nämlich am Freitag eine neue, kostenlose Browser-Version für Windows, macOS und Linux – mit dem passenden Codenamen "Reborn" - veröffentlicht, die die gängigsten Social-Messenger-Services integriert. Damit können die Nutzer nun beim Browsen Seite an Seite miteinander chatten.

Facebook-Messenger, WhatsApp und Telegram

In den letzten Jahren sind Webversionen von Messenger-Diensten zunehmend beliebter geworden. Allerdings war das Wechseln zwischen Tabs, um auf eine Nachricht zu antworten, ziemlich mühsam. Im neuen Browser ermöglicht Opera es den Diensten aber, erstmals zu laufen, ohne dass die Nutzer dafür Erweiterungen oder Apps installieren müssen. Die User bekommen somit einen schnellen Zugriff auf den Facebook-Messenger, WhatsApp und Telegram direkt von der Seitenleiste des Browsers aus.

Weitere praktische Chat-Features

"Opera Reborn"-Nutzer können somit gleichzeitig browsen und chatten. Außerdem ist es möglich, den Messenger-Tab (für ein einfacheres Multitasking) anzuheften. Ein weiteres praktisches Feature ist das einfache Teilen von Fotos durch Ziehen eines Online-Bildes auf das Messenger-Symbol. Darüber hinaus ermöglichen Shortcuts es den Benutzern, direkt zwischen den verwendeten Messengern zu wechseln.

oper-reborn-story-960-off1.jpg Die Icons zu den Messenger-Diensten werden direkt in der Seitenleiste (Pfeil) angzeigt.

Völlig neues Design

Die neue Opera-Version beinhaltet neben der Messenger-Integration einen frischen Look, neue Symbole, Farben und Hintergründe. Hinzu kommen vereinfachte und übersichtliche Tabs, eine neue, dezent animierte Seitenleiste, eine überarbeitete Schnellwahl sowie spezielle Privatmodus-Animationen.

Desktop und Laptops trotz Smartphone-Boom beliebt

"Social Messengers haben unser Leben vollständig verändert, indem wir gleichzeitig arbeiten, neue Dinge entdecken und kommunizieren können", so Krystian Kolondra, Leiter Opera-Browser. "Diese Verlagerung hat sich mit Smartphones vollzogen, doch Desktops und Laptops sind, obwohl es bei ihnen um theoretisch leistungsfähigere Multitasking-Instrumente handelt, vernachlässigt worden. Wir sind der Meinung, dass sich dies ändern muss."

Externer Link

Hier kommen Sie direkt zum kostenlosen Opera-Download

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