Microsoft startet

Internet-basiert

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Microsoft startet "Office 365"

Microsoft setzt seine Software-Offensive weiter fort. Nachdem erst kürzlich die Programmsuite "Windows Live Essentials" zur Verfügung gestellt wurde, das Handy-Betriebssystem Winows Phone 7 am 21. Oktober auf den Markt kommt, startet der Konzern nun eine Internet-basierte Version seines Office-Programmpakets. Eine Testversion mit der Bezeichnung "Office 365" ist seit Dienstag in 13 Ländern freigeschaltet. Vorgestellt wurde die neue Software vom Präsident der Microsoft Office Devision Kurt DelBene (siehe Foto).

Damit will Microsoft mehr Anwender gewinnen und seinem Rivalen Google Paroli bieten, der bereits Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und andere Anwendungen im Internet anbietet.

Cloud-Computing
Im Gegensatz zu den herkömmlichen Büroanwendungen muss bei diesen Versionen das Programm nicht auf dem Anwender-Computer installiert sein, sondern es steht im Internet zur Verfügung. Das System nennt sich "Cloud Computing" (etwa: Rechnen in einer Wolke), da Programme und Daten in einer imaginären (Internet-)Wolke zur Verfügung stehen, auf die der Anwender je nach Bedarf zugreift. Da die Daten auf externen Servern gespeichert werden müssen, gibt es beim Cloud Computing nach wie vor Datenschutzbedenken.

Auch am iPad
Das Internet-Office von Microsoft kann nach Unternehmensangaben mit den meisten Browsern genutzt werden wie Mozillas Firefox, Apples Safari und Googles Chrome. Es funktioniert auch mit mobilen Geräten wie Research in Motions BlackBerry and Apples iPad.

Das Programm soll auf der Basis eines Abonnements ab dem nächsten Jahr weltweit allen Kunden zur Verfügung stehen.

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