WhatsApp Plus ist wieder da

Überraschungs-Comeback

WhatsApp Plus ist wieder da

Totgesagte leben länger: WhatsApp Plus ist plötzlich wieder da. Der WhatsApp-Klon erfreute sich früher großer Beliebtheit, da er mehr Funktionen und Emojis als das Original bot. Doch da sich das Programm als offizielles Add-on des weltweit beliebtesten Messengers ausgab, zog WhatsApp Anfang 2015 die Reißleine und verwehrte den WhatsApp-Plus-Nutzern den Zugriff auf das Netzwerk des Originals. Dies war sozusagen der Todesstoß. Kurze Zeit später verschwand die App, die es nur für Android gab, dann auch aus dem Play Store.

>>>Nachlesen: WhatsApp hat eine Milliarde Nutzer

Comeback
Doch nun feiert WhatsApp Plus (blaues statt grünes Logo) ein Comeback. Der ursprüngliche Gründer, der sich Rafelenso nannte, will mit der Neuauflage nichts zu tun haben. Diese heißt "GBWhatsApp" und ist auch nicht im Play Store erhältlich, sondern nur als APK (Android Application Package). Solche nicht von Google verifizierten Programme müssen auf Android-Smartphones über einen Umweg, dem sogenannten Sideload, installiert werden. Dafür muss man am Android-Smartphone die Erlaubnis erteilen, dass Programme aus anderen Quellen installiert werden dürfen. Das funktioniert in dem man unter „Einstellungen“ – „Anwendungen“ – „Unbekannte Quellen“ ein Häkchen setzt.

>>>Nachlesen: WhatsApp greift mit neuer Top-Funktion an

Kostenloses APK verfügbar
Da es sich bei WhatsApp Plus um keine offiziell zugelassene Android-App handelt, raten wir jedoch von der Installation ab. Wer das Programm dennoch ausprobieren möchte, kommt hier zum APK.

>>>Nachlesen: Das sind die besten Messenger-Dienste

Diashow Die besten Messenger-Dienste im Überblick

WhatsApp

Der 2010 gegründete Dienst ist mit seiner schnörkellosen Bedienung der König unter den SMS-Alternativen und hat jetzt die Marke von einer Milliarde Nutzern geknackt. Facebook kaufte WhatsApp vor zwei Jahren für gut 22 Mrd. Dollar (20,2 Mrd. Euro). Aktuell werden über den Dienst 42 Milliarden Nachrichten täglich verschickt, wie Mitgründer und Chef Jan Koum mitteilte. Er will WhatsApp auf alle Handys auf der Welt bringen.

Facebook-Messenger

Das weltgrößte Online-Netzwerk hat mit dem Facebook Messenger auch einen weiteren SMS-Ersatz im Rennen. Der Messenger soll mit einer Vielfalt von Funktionen vom Bezahlen bis zur Taxi-Bestellung so etwas wie das "Schweizer Taschenmesser" unter den Kurzmitteilungsdiensten sein. Anfang des Jahres knackte der Dienst die Marke von 800 Millionen Nutzern weltweit.

iMessage

Apple startete für seine Kunden 2011 eine eigene SMS-Alternative. Der Dienst läuft nicht nur auf iPhones, sondern auch auf iPads und Mac-Computern. Wie viele Nutzer iMessage hat, ist nicht bekannt, insgesamt ist eine Milliarde Apple-Geräte im Einsatz. Apple betont den Schutz der Privatsphäre durch Verschlüsselung.

Threema

Der 2012 in der Schweiz gestartete Dienst hebt besonders die Verschlüsselung hervor, mit der niemand außer den Gesprächspartnern Zugriff auf Inhalte haben könne. Insbesondere nach den Enthüllungen von Edward Snowden zur Internet-Überwachung durch Geheimdienste bekamen Threema und ähnliche Angebote, die mit starker Verschlüsselung werben, starken Zulauf. Allerdings bauten seitdem auch andere westliche Messenger den Krypto-Schutz aus.

Telegram

Der kostenlose Messaging-Dienst „Telegram“ legt laut eigenen Angaben ebenfalls großen Wert auf Sicherheit für die Nutzer. Zu den weiteren Highlights zählen die Möglichkeit Gruppenchats mit bis zu 200 Personen abzuhalten, die Möglichkeit bis zu 1 GB große Videos zu teilen und mehrere Fotos gleichzeitig zu versenden. Der Dienst ist völlig kostenlos und werbefrei.

WeChat

In China, wo westliche Online-Dienste weitgehend blockiert sind, haben sich einheimische SMS-Alternativen ausgebreitet. Der Service WeChat der Online-Konzerns Tencent kam zuletzt auf 650 Millionen Nutzer - ein Sprung von 39 Prozent binnen eines Jahres. WeChat unterliegt den Zensur- und Überwachungs-Anforderungen in China und wird deshalb in vielen anderen Ländern skeptisch beäugt.

Line

Ebenfalls in Asien populär ist auch der in Japan gegründete Dienst Line, der zuletzt im Herbst auf 212 Millionen Nutzer kam. Line entstand 2011 als Reaktion auf die massiven Kommunikations-Probleme nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami im März 2011. Eine der Funktionen auf die Line setzt, sind bunte Sticker, die Nutzer untereinander verschicken können.

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