31. August 2010 15:04
Wie berichtet dreht sich auf der diesjährigen IFA
fast alles um 3D-Fernseher.
Einer der erfolgreichsten Hersteller der Welt ist hierbei LG-Displays,
welcher regelmäßig bahnbrechende Innovationen (riesiger
3D-TV, biegsames
E-Paper, etc.) vorstellt. Und diesem Ruf wird das Unternehmen nun wieder
einmal gerecht.
Hingucker
So stellt LG am kommenden Freitag einen 31 Zoll (79
cm) großen OLED-Fernseher vor, der 3D-fähig ist und mit einer Dicke von
lediglich 2,9 Millimeter ein echtes optisches Highlight ist. Damit verfügt
das Gerät über das derzeit größte OLED-Display. Diese organischen Displays
haben gegenüber herkömmlichen LCDs einige Vorteile. Sie benötigen
vergleichsweise wenig Strom, können extrem dünn konstruiert werden und sind
darüber hinaus noch viel schneller. Deshalb sind für den Einsatz als
3D-Displays geradezu prädestiniert, da bei dieser Technologie für jedes Auge
ein eigenes Bild gesendet werden muss. Um in den dreidimensionalen
Filmgenuss kommen zu können, ist aber auch hier eine entsprechende
(Shutter-)Brille notwendig. Bei diesem Fernseher kommt ein 600 Hz-Panel zum
Einsatz, welches eine flüssige Bildfolge weiter unterstützt.
Nicht vor 2012
Wer sich das Gerät demnächst ins Wohnzimmer
stellen möchte, wird jedoch enttäuscht. Denn eine Serienfertigung ist erst
ab 2012 geplant. Derzeit werden OLED-Displays (Samsung Galaxy S, etc.)
hauptsächlich bei Handys und MP3-Player eingesetzt. Größen von über 5 Zoll
können derzeit nicht rentabel produziert werden. Ein Grund weshalb selbst
der aktuelle 15 Zoll-OLED-TV von LG ziemlich teuer und nicht gerade ein
Verkaufsschlager ist.
Ab 2012 sollen jedoch bis zu 50 Zoll große OLED-Fernseher zu erschwinglichen
Preisen vom Band laufen.