01. März 2009 07:30
Ein großer Teil der Österreicher fühlt sich zu dick: Bei einer Umfrage des
Marktforschungsunternehmens Nielsen gaben 46 Prozent an, leicht oder stark
übergewichtig zu sein. Zum Abnehmen würde die Mehrheit am ehesten die
Essgewohnheiten ändern, beispielsweise durch Verzicht auf Zucker oder Fette.
Richtige Diäten kommen für die Österreicher eher weniger infrage. Regelmäßig
Sport treibt nur rund ein Drittel.
Selbstempfinden
Das Selbstempfinden in punkto Übergewicht liegt
in Österreich unter dem EU-Durchschnitt. Während sich europaweit etwa 55
Prozent als zu dick betrachten, sind es hierzulande neun Prozentpunkte
weniger. 51 Prozent der Österreicher denken, sie seien normalgewichtig,
EU-weit sind es 40 Prozent.
Gewicht reduzieren
Um ihr Gewicht zu reduzieren, würden 85
Prozent der Österreicher, die abnehmen wollen, ihre Essgewohnheiten
verändern. Etwas mehr als die Hälfte (52 Prozent) würde es mit körperlichen
Aktivitäten versuchen. Pillen, Shakes und Medikamente kommen nur für sieben
Prozent infrage.
Verzicht auf Süßes
Die Essgewohnheiten zu verändern
bedeutet für 79 Prozent der abnehmwilligen Österreicher einen Verzicht auf
Schokolade und Zucker. 70 Prozent meinen damit "Fette reduzieren" und 45
Prozent jener Gruppe, die ihr Gewicht reduzieren will, versuchen es mit mehr
frischem und natürlichem Essen. "Dasselbe, aber kleinere Portionen" kommt
nur für 34 Prozent infrage. Weight Watchers oder anderen Abnehmprogramme
werden nur zwei Prozent der abnehmwilligen Österreicher in Erwägung gezogen.
Keine Diäten
Diäten ausprobieren scheint ebenfalls für die
wenigsten Bewohner der Alpenrepublik eine Option zu sein. 52 Prozent
derjenigen mit dem Vorsatz abzunehmen versuchen mit körperlichen Aktivitäten
Gewicht los zu werden.
Vorsatz: Sport!
Letzteren Vorsatz setzt ein großer Teil nicht
sehr konsequent um. 35 Prozent geben an, weniger als einmal pro Woche Sport
zu treiben, 18 Prozent haben überhaupt keine körperlichen Aktivitäten, denen
sie regelmäßig nachgehen. Demgegenüber steht ein Drittel, das ein- bis
zweimal in der Woche Sport treibt und 14 Prozent, die öfter als dreimal pro
Woche sportlich aktiv sind.