16. März 2009 07:40
Der Tag war stressig, an eine geregelte Mahlzeit war nicht zu denken. Zu
Hause, um 21 Uhr stellt sich dann der große Hunger ein. Schnell, schnell
wird noch ein rettendes Wurstbrot eingeworfen. Oder eine Extraportion Chips,
die den langweiligen Fernsehfilm doch noch zum Knistern bringen soll. Zu
später Stunde geht es dann ab ins Bett. Und am nächsten Morgen wird
möglichst lange geschlafen, dafür auf das Frühstück verzichtet.
Gewichtszunahme stopp!
Allesamt Verhaltensweisen, die vom Körper
flugs mit Gewichtszunahme geahndet werden. Denn der natürliche Stoffwechsel
lässt sich nun einmal nicht überlisten, meint Detlef Pape, Autor des
Bestsellers Schlank im Schlaf, der jetzt mit Schlank im Schlaf für
Berufstätige (15,40 Euro im GU-Verlag) eine Fortsetzung schrieb.
Keine Snacks
Tatsächlich nehmen gestresste Berufstätige
besonders leicht an Gewicht zu. Geregelte Mahlzeiten sind selten, um so
häufiger kalorienreiche Zwischensnacks. Und gerade die wirken sich meistens
verheerend auf Stoffwechsel und Fettverbrennung aus.
3 Mahlzeiten pro Tag
Denn nur drei Mahlzeiten täglich darf man
mit der Schlank im Schlaf-Diät tagsüber zu sich nehmen, Zwischensnacks sind
ein No-go. Das Frühstück darf schon einmal üppig ausfallen: Jede Art von
Müsli, Croissants, Rosinenbrötchen, ja sogar Nutella-Brot ist erlaubt. Zu
Mittag sollten Kohlehydrate und Eiweiß am Speiseplan stehen. Abends heißt es
dann aufpassen: Um im Schlaf abzuspecken, sind Kohlehydrate strengstens
untersagt (auch Obst zählt dazu!), dafür dürfen eiweißhältige Gerichte
geschlemmt werden. Denn diese unterstützen die Arbeit des Wachstumshormons
und optimieren so die Fettverbrennung im Schlaf. Am Morgen hat unser
Stoffwechsel dann ganz von selbst ein Kilo abgespeckt – mindestens 7 Stunden
Schlaf vorausgesetzt! 10 Tipps, um schlafend abzuspecken…
Buchtipp: Schlanf im Schlaf für Berufstätige, 15,40 Euro.
GU-Verlag.
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Die 10 besten Tipps:
1 Drei Mahlzeiten
Alle 5 Stunden eine Mahlzeit, insgesamt sind
drei Mahlzeiten erlaubt.
2 Frühstücken wie ein Kaiser
Die wichtigste Mahlzeit,
um Kohlehydrate zu schlemmen, Eiweiß ist nicht erlaubt, dafür sogar ein
Nutella-Brot!
3 Mittags in die Kantine
Erlaubt sind sowohl Kohlehydrate als
auch Eiweiß. Nur wer ganz schnell abnehmen will, sollte auch auf
Kohlehydrate verzichten.
4 Abends Eiweiß
Jetzt ist besondere Vorsicht geboten: Kein
Reis, Kartoffeln, Brot oder Obst. Denn damit steigt auch der Blutzucker- und
Insulinspiegel. Die Folge: Der Körper bedient sich für sein anstehendes,
nächtliches Regenerationsprogramm aus dem Darm statt aus dem Fettspeicher.
5 Frühes Abendessen
Die letzte Mahlzeit sollte spätestens
um 19 Uhr sein. So gönnen Sie Ihrem Körper eine lange Insulinpause.
6 Gemüse erlaubt, aber…
Nicht alle Gemüsesorten sind
für den Abend geeignet. Finger weg von Mais, Karotten und Bohnen!
7 Wein & Bier
Wer ganz schnell abspecken möchte, sollte
abends nur Wasser und Tee trinken. Wer sich mehr Zeit lassen möchte, darf
abends auch ein (!) Glas Wein oder Bier trinken!
8 Keine Zwischenmahlzeiten
Der kleine Schokoriegel zwischendurch
sorgt für einen Nährstoffstau im Blut. Was nicht in die Zellen kommt,
wandert umgehend ins Fettgewebe.
9 Junk Food
Burger sind erlaubt, wenn Sie dafür auf die
Brothälften verzichten und nur das Fleisch, Tomate, Gurke und Salatblatt
herausfischen.
10 Ausreichend Schlaf
Mindestens sieben bis acht Stunden braucht
unser Stoffwechsel, um im Schlaf abzunehmen.
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Morgens darf kaiserlich geschlemmt werden, mittags steht ausgewogene
Mischkost am Speiseplan, abends sind Kohlehydrate verboten! Drei Mahlzeiten
am Tag helfen unserem natürlichen Stoffwechsel auf die Sprünge,
Zwischensnacks sind ein No-go! Im Ratgeber finden sich zahlreiche
Rezept-Tipps für Eilige, die die Fettverbrennung im Schlaf unterstützen...
Morgens
Haferbrei mit Beeren:
300 ml Sojadrink, 2
TL Vanillezucker, 150g Haferflocken, 1 TL Kakaopulver, 100 g Beeren, 1 TL
Haselnüsse
Sojadrink mit Vanillezucker bei mittlerer Hitze
aufkochen lassen. Haferflocken einrühren, Topf vom Herd nehmen.
Kakaopulver
und gefrorene Himbeeren unterrühren und Haferbrei 5 Minuten zugedeckt
ausquellen lassen, bis die Beeren aufgetaut sind.
Mittags
Thunfisch-Sandwich:
2 Frühlingszwiebeln, 200 g
weiße Bohnen, 1 EL Olivenöl, Petersilie, Rucola, 250 g Thunfisch, 350 g
Baguette.
Frühlingszwiebeln schneiden. Mit Bohnen, Öl, Salz,
Pfeffer, Petersilie in einen Rührbecher geben, mit dem Pürierstab glatt
pürieren. Rucola waschen, Thunfisch mit einer Gabel zerpflücken. Baguette
teilen, Bohnenpüree, Thunfisch und Rucola darauf verteilen.
Abends
Meeresfrüchtesalat:
500 g
Tiefkühl-Meeresfrüchte, 6 getrocknete Tomaten in Öl, 3 Frühlingszwiebeln,
Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer.Meeresfrüchte auftauen.
Getrocknete Tomaten und Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Zwiebelringe
ca. 1 Minute andünsten. Meeresfrüchte dazugeben, Tomaten unterrühren.
Olivenöl, Zitronensaft zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.