27. November 2008 10:45
In Japan grassiert das Bananen-Fieber. Die gelbe Frucht ist in den dort
immer öfter ausverkauft. Warum? Seit die übergewichtige Operndiva Kumiko
Mori in einer TV-Show verkündete, dass sie durch eine Diät, die "Ana
Banana Diet" heißt, in kurzer Zeit stolze sieben ihrer 100 Kilo
abgespeckt habe, ist ganz Japan im Bananenfieber. Wir sagen Ihnen wie die
Diät funktioniert.
Die Regeln
Frühstück
Zum Frühstück gibt es jeden Tag eine Banane
und dazu ein Glas Wasser, welches Raumtemperatur haben muss. Bei großem
Hunger dürfen bis zu vier Bananen gegessen werden. Wer 15 bis 20 Minuten
nach den Bananen immer noch hungrig ist, darf noch etwas anderes essen.
Drei Mahlzeiten
Die Bananen-Diät empfiehlt drei Mahlzeiten und
einen Snack am Nachmittag. Zu Mittag und zum Abendessen kann man essen
worauf man Lust hat. Verzichten Sie aber aufs Dessert. Nach 20 Uhr sollte
nichts mehr gegessen werden.
Wasser mit Raumtemperatur
Trinken Sie zu den Mahzeiten nur
Wasser mit Raumtemperatur. Auch zwischendurch sollte auf gesüßte Getränke
verzichtet und Wasser getrunken werden.
Nachmittagssnack
Der Nachmittagssnack sollte gegen 15 Uhr
eingenommen werden und darf ruhig süß sein. Gönnen Sie sich ein Stück
Schokolade oder Kekse.
Früh schlafen
Gehen Sie früh ins Bett. Spätestens um
Mitternacht sollten Sie schlafen. Sport dagegen ist kein Muss. Die Erfinder
der Diät empfehlen, ein Diättagebuch zu führen, so wird einem bewusst, was
man tatsächlich im Laufe eines Tages gegessen hat.
Erfunden haben die Diät der Präventivmediziner Hitoshi Watanabe und dessen
Ehefrau Sumik bereits 2006. Watanabe berichtete damals, dass er durch den
täglichen Genuss einer Banane und eines raumwarmen Glases Wasser zum
Frühstück erfolgreich mehrere Kilogramm abgenommen habe. Inzwischen hat das
Paar mehrere Bücher über die Wunderdiät geschrieben und zahlreiche Anhänger
gefunden.
Hilft es wirklich?
Angeblich wirkt die Bananen-Diät durch die
Kraft der Enzyme, die angeblich die Verdauung anregen sollen.
Ernährungwissenschaftler begründen denErfolg eher darin, dass die
Betroffenen sich einfach bewusster und gesünder ernährten. Die Banane an
sich sei ein sehr bekömmlicher Energielieferant, reich an Kalium und
Magnesium. Nur von überreifen Früchten sollte man besser die Finger lassen,
da diese extrem süß sind und viel Fruchtzucker enthalten. Leicht gelbliche
Bananen dagegen enthielten viele Ballaststoffe, die auch der Verdauung
förderlich.
Mehr Infos: morningbanana.com
Foto: (c) sxc