23. Juli 2010 11:06
Gute Nachrichten für Naschkatzen: Dunkle Schokolade senkt tatsächlich den
Blutdruck - zumindest ein bisschen. Das haben australische Forscher jetzt
herausgefunden.
Kein Mittel zur Vorbeugung
Bei Patienten mit zu hohem Blutdruck
war der Effekt im Schnitt immerhin so hoch wie durch eine halbe Stunde
Bewegung am Tag. Bei Probanden mit normalem Blutdruck zeigte sich hingegen
keine Wirkung, schreibt ein Team um Karin Ried von der Universität von
Adelaide im Journal "BMC Medicine". Als Mittel zur Vorbeugung
gegen zu hohen Blutdruck eignet sich Schokolade daher nicht.
Für die positive Wirkung verantwortlich sind die sogenannten Flavonoide. Sie
weiten die Blutgefäße, was den Blutdruck senkt.
10 Gründe warum Sie sich das Schokolade naschen nicht verkneifen müssen:
1. Glückselexir
Der Grund, warum wir Schokolade so lieben?
Sie macht uns glücklich und zufrieden. Das liegt an dem enthaltenen
Phenylethylamin, das Lustgefühle im Gehirn auslöst. Ein Stimmungshoch, wie
man es sonst nur in Phasen der Verliebtheit verspürt.
2. Schützt Herz und Kreislauf
Neue wissenschaftliche
Erkenntnisse der Davis-Universiät (Kalifornien) zeigen: Schokolade schützt
das Herz und senkt den Blutdruck. Dafür verantwortlich sind die enthaltenen
Flavonoide, die das Herz-Kreislauf-System stabilisieren. Grundregel: Nur wer
Schokolade in Maßen (25 Gramm pro Tag) genießt, kann davon profitieren.
Sonst sorgen zu viele Kalorien für Negativeffekte.
3. Fördert die Entspannung
Etwa 40 Prozent der Frauen haben
stets wiederkehrende Lust auf Schokolade. Grund: Nach dem Eisprung sinkt der
Serotoninspiegel, was Stimmungsschwankungen auslöst. Der Verzehr von
Schokolade setzt Endorphine frei, die entspannend wirken.
4. Schokolade essen und dabei abnehmen?
Das klappt! Achten Sie
nur darauf, dass die Schokolade möglichst viel Kakao enthält. Je höher der
Kakaoanteil, desto weniger Zucker ist enthalten. Wenn Sie sich
kalorienbewusst verwöhnen wollen, greifen Sie also zu Zartbitter.
5. Antioxidantien
Laut einer US-Studie enthält eine Tasse Kakao
doppelt so viele abwehrstärkende Antioxidantien wie ein Glas Rotwein und
dreimal so viel wie eine Tasse Grüntee.
6. Weiß oder Schwarz?
Weiße Schokolade ist nicht gesünder
als dunkle. Im Gegenteil: Die hellen Sorten enthalten keinen Kakao, sondern
nur Kakaobutter, Milchpulver und Aromen. Die wertvollsten Inhaltsstoffe
fehlen also.
7. Schokolade macht auch Babys glücklich
Wie eine finnische
Studie feststellt, haben Frauen, die während der Schwangerschaft täglich
Schokolade essen, später besonders fröhliche, lebhafte Babys. Die
enthaltenen Cannabinoide beeinflussen die neurologische Entwicklung der
Babys positiv.
8. Wirkungsvoll bei Husten
Wissenschaftler aus London haben
emittelt, dass ein Bestandteil von Schokolade wirkungsvoll gegen Reizhusten
hilft: Das so genannte Theobromin soll im Vergleich zu dem Hustenmittel
Codein um fast ein Drittel effktiver sein. Herkömmliche Schokolade enthält
aber nur sehr geringe Mengen davon.
9. Brustkrebsvorsorge
Auch zur Vorbeugung von Brustkrebs scheinen
die Inhaltstoffe der Kakaobohne beitragen zu können. Das ergab eine aktuelle
Testserie mit tausend naschenden und ebenso vielen schokoabstinenten Frauen
der Georgetown-Universität, Washington.
10. Frauen naschen anders
Das behaupten Wissenschaftler aus
Würzburg. Ihren Studien zufolge greifen Frauen in Stresssituationen häufiger
zu Schokolade, dagegen essen Männer meist nur dann, wenn Sie zufrieden sind.