16. Juni 2009 11:00
Mit täglich fünf Portionen Obst und Gemüse sollte der Tagesbedarf an
Vitaminen gedeckt sein, und wir gesund und fit bleiben. Doch in welchem Obst
steckt was und wieviel davon? Wir verraten es Ihnen:
Apfel
Ein Apfel am Tag kann wahre Wunder wirken. Je nach Sorte
schwankt der Vitamin-C-Gehalt, schon der allein ist aber doppelt so hoch wie
der in einer Birne. Drei Gramm verdauungsfördernde Ballaststoffe liefert uns
ein Apfel, außerdem Magnesium für starke Zähne, Knochen, Muskeln und Nerven
und 216 mg Kalium, das den Wasserhaushalt regelt. Aber nicht nur das: Äpfel
stärken die Sehkraft: denn das in Äpfel enthaltene Vitamin A, eine Vorstufe
des Carotins, bildet Sehfarbstoffe in der Netzhaut. Zudem sollen die
sekundären Pflanzenstoffe vor zellschädigenden Substanzen schützen, die die
Haut altern lassen.
Banane
Bananen machen nicht nur fit und schön, sondern sorgen
auch für Wohlgefühl und gute Laune. Bananen enthalten eine ideale Mischung
aus Kohlenhydraten und Fitness-Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium. Die
Kohlenhydrate sorgen für Energie, Kalium aktiviert die Enzyme und Magnesium
sorgt für ein reibungsloses Zusammenspiel von Nerven und Muskeln. Außerdem
ist die Banane eine Hungerbremse und der ideale Snack für Zwischendurch.
Orangen
Zitrusfrüchte sind wahre Vitamin-C-Bomben. Sie stärken
besonders in der kalten Jahreszeit das Immunsystem und schützen so vor
Grippe und Erkältungen. Schon zwei bis drei Orangen am Tag decken den
Vitamin-C-Bedarf des Körpers. Doch in Zitrusfrüchten stecken noch mehr
lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe, nämlich z.B. Kalium, das wichtig
für den Zellwachstum ist und den Blutzuckerspiegel senkt sowie Kalzium, das
für feste Knochen und gesunde Zähne sorgt.
Mandarinen
Die Zitrusfrucht wird vor allem im Winter verkauft,
da ist sie in ihrer ganzen Sortenvielfalt erhältlich. Mandarinen sind etwa
eine Woche im Kühlschrank haltbar. Eine Mandarine täglich hilft im Winter
Erkältungskrankheiten vorzubeugen. Beliebte Sorten sind Klementinen oder
Rudolfinen.
Erdbeeren
Die roten Früchtchen strotzen vor Vitaminen. Was
steckt in der Powerfrucht? Erdbeeren haben mehr Vitamin-C-Gehalt als Orangen
und Zitronen, sie enthalten viel Vitamin B und Folsäure, die wichtig für
Zellwachstum und Blutbildung sind. Außerdem enthält keine andere heimische
Frucht so viel vom Spurenelement Mangan, welches den Stoffwechsel anregt.
Außerdem stecken in der roten Frucht wertvolle Mineralstoffe wie Kalzium,
Kalium, Phosphor und Eisen.
Kirschen
Egal ob im Kirschkuchen, als Garnitur zum Eis oder als
exotische Fleischbeilage - Kirschen schmecken herrlich und lassen sich
vielseitig verwenden. Kirschen liefern unserem Körper aber auch wichtige
Vitamine und Mineralstoffe, so deckt bereits in halbes Kilo Kirschen etwa
drei Viertel des Tagesbedarfs an Vitamin C ab. Neben der Versorgung mit
wertvollen Nährstoffen hat der Genuss von Kirschen noch viele andere
positive Effekte.
-Kirschen quellen im Darm auf und bringen die
Verdauung in Schwung, damit gelten sie als ideales Mittel gegen Verstopfung.
-Kirschen
wirken entwässernd und entlasten damit den Kreislauf sowie Leber und Niere.
-Regelmäßiger
Genuss von Kirschen senkt den Harnsäurespiegel und wirkt einer Gicht
entgegen.
-Kirschen sind die ideale Abwechslung auf dem Diät-Plan, 100g
enthalten nur 60 Kalorien.
Heidelbeeren
Heidelbeeren enthalten besonders viel Eisen,
Mangan, Natrium, Kalzium und Flavonoide. Den Beeren und dem daraus
gewonnenen Nektar wird eine entschlackende Wirkung zugeschrieben.
Johannisbeeren
Die
roten sind gut, die schwarzen sind noch besser: Sie sind reicher an
Vitalstoffen. Besonders wichtig ist das Quercetin: Es killt wirksam
Krankheitskeime. Die enthaltenen Catechine aktivieren außerdem die
Körperabwehr. Die Beere ist auch ein super Vitamin-C-Lieferant: schon 60
Gramm decken den Tagesbedarf.