03. Oktober 2007 10:40
Im Herbst und Winter hört man wieder an jeder Ecke ein lautes "Hatschi!".
Erkältungen mit Halsschmerzem, Husten und Fieber sind aber oft nur Vorboten
der gefährlichsten Krankheit der kalten Jahreszeit, der Influenza. Die
Grippeimpfung bietet Schutz vor dieser "echten Grippe", die bei
ansonsten gesunden Menschen zu schwerer Krankheit mit teilweiser
Bettlägrigkeit führen kann.
Jedes Jahr
Alle Jahre wieder kommt die Grippewelle und fesselt
tausende Menschen ans Bett. Die echte Influenza ist dabei nicht mit dem
einfachen Schnupfen zu verwechseln. Eine "echte Grippe" ist viel
seltener und kann die Gesundheit ernsthaft bedrohen.
Da in jeder Saison
ein anderes Grippevirus kursiert, muss die Impfung für dauerhaften Schutz
jährlich wiederholt werden. Die Grippeimpfung schützt Sie nicht vor dem
sogenannten "grippalen" Infekt, einer Erkältungskrankheit.
Wer sollte sich impfen lassen?
- Menschen im Alter über 60
Jahren
- Personen mit chronischen Grundkrankheiten (insbesondere Herz-
oder Lungenerkrankungen, Asthma, Diabetes, Nierenversagen)
- Patienten
mit angeborener oder erworbener Abwehrschwäche einschließlich HIV-infizierte
Personen
- Personen mit Krebserkrankungen
- Personen mit
beruflichem Infektionsrisiko, also Ärzte, Schwestern und anderes Personal im
Spitalsbereich, aber auch in ärztlichen Ordinationen und Ambulatorien, sowie
Personal von Pflegeheimen und mobile Krankenschwestern
- Personen mit
Kontakt zu Risikopersonen
- Schwangere
- Kinder, besonders bei
Kontakt zu Risikopersonen
- Interkontinental-Reisende
- Personal
mit häufigem Publikumskontakt
Gibt es Nebenwirkungen?
Normalerweise wird die Impfung gut
vertragen. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Hautreaktionen an der
Einstichstelle wie Rötung, Schwellung und Schmerzen. Im Fall einer besonders
starken Immunreaktion kann es zu leichtem Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen
sowie einem allgemeinen Krankheitsgefühl kommen.