16. September 2009 10:40
Mit den ersten kühleren Tagen beginnt auch die Schnupfenzeit: Gerade in den
Übergangsphasen, wenn sich der Organismus auf andere Temperaturen einstellen
muss, steigt die Anfälligkeit für Erkältungen. Rund 200 verschiedene Viren
haben leichtes Spiel. Sie befallen die Schleimhautzellen der Nase, des
Rachens und der oberen Atemwege. Welches Virus genau für die typischen
Symptome Schnupfen, Heiserkeit und Husten verantwortlich ist, kann kein Arzt
sagen. Auch eine Impfung gegen die alljährliche Plage gibt es nicht.
Gegen Schnupfen & Co. gibt es keine Impfung
Gegen die
Virenattacke hilft nur konsequente Stärkung der Abwehrkräfte. „Wer zu
Erkältungen neigt, kann jetzt mit Akupunktur sein Immunsystem aktivieren“ so
TCM-Ärztin Irene Lunzer. Erforderlich sind acht bis zehn Sitzungen. Zur
Abwehr viraler Erreger setzt die Chinesische Medizin auf wärmende
Nahrungsmittel wie Ingwer, Zwiebel und Knoblauch. Lunzer: „Es ist sinnvoll,
jetzt viel Ingwer-Tee zu trinken.“ Gegen die ersten Fröstelattacken hilft
auch Bewegung. Lunzer: „Es ist nachgewiesen, dass Sport das Immunsystem
stärkt. Aber bei den ersten Symptomen einer Erkältung sollte man pausieren
und viel schlafen.“
Ätherische Öle und Vitalstoffe gegen Viren
Tanken Sie
jetzt auch eine Extraportion Obst und Gemüse. Die darin enthaltenen
Vitamine, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe sind ein Schutzschild
gegen Keime. Trinken Sie mindestens zwei Liter Kräutertee, Mineralwasser
oder Apfelsaft. So trocknen die Schleimhäute nicht aus und können Keime
leichter abwehren. Wenn es trotzdem in der Nase juckt: An einem Fläschchen
mit ätherischem Öl (Teebaum- oder Pelargonienwurzel-Extrakt) riechen und
einen Tropfen auf die Zunge geben.