24. Juli 2008 11:38
Manche Beschwerden erzählt man nicht einmal dem Arzt gern, oft fühlt man
sich peinlich berührt über ganz natürliche Vorgänge zu sprechen. Hier ein
paar Tipps wie sie lästige Beschwerden loswerden.
Blähungen
Dass während des Verdauungsvorgangs Gase gebildet
werden ist nicht ungewöhnlich. Vor allem Bakterien aus komplexen
Kohlenhydraten verursachen verstärkt Blähungen. Besonders unangenehm wird es
dann, wenn die Gase nicht abgehen sondern den Bauch aufblähen.
Meiden Sie blähende Lebensmittel, wie Kohl, Hülsenfrüchte oder zu viel
Rohkost. Zu empfehlen sind Speisen der mediterranen Küche. Blähungen sind
aber oft ein Zeichen für eine gestörte Verdauung, bei starken Beschwerden
sollten Sie sich besser an einen Arzt wenden.
Durchfall
Besonders im Urlaub sind Durchfall-Beschwerden keine
Seltenheit. Durchfall wird meist von Bakterien verursacht die oft aus
verunreinigten Lebensmitteln stammen. Symptome sind flüssiger und häufiger
Stuhlgang.
Wer nur Durchfall ohne Fieber oder andere Beschwerden hat kann meist durch
Schonkost die Verdauung wieder ins Lot bringen. Eine Diät aus Bananen,
trockenem Reis, Salzstangen und Semmeln schaffen meist rasche Abhilfe.
Wichtig ist es ausreichend zu trinken, neben Wasser und ungesüßtem Tee kann
auch zu Cola und Tomatensaft gegriffen werden. Wenn die Krankheit nicht nach
drei Tagen abklingt sollte aber unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Verstopfung
Wer unter Verstopfung leidet hat gegenteilige
Probleme, seltener als drei Mal pro Woche Stuhlgang und große
Kraftanstrengung bei der Entleerung. Die Ursachen dafür sind meist zuwenig
Flüssigkeit und fehlende Ballaststoffe.
Viel Flüssigkeit und eine Ernährung die reich an Ballaststoffen, Obst und
Gemüse ist regt den Darm wieder an. Auch Bewegung wie Laufen oder Schwimmen
bringt die Verdauung in Schwung. Wer schnellere Hilfe braucht sollte auf
Heilkräuter oder chemische Abführmittel zurückgreifen - diese dürfen aber
keinesfalls regelmäßig eingesetzt werden.
Mundgeruch
Mundgeruch ist zwar harmlos, kann unsere Mitmenschen
aber sehr stören. Langanhaltender Mundgeruch hat unterschiedliche Auslöser,
so etwa schlechte Zahnhygiene, Rachenprobleme oder Magenkrankheiten.
Menschen mit Mundgeruch sollten ganz besonders auf eine gute Mundhygiene
achten, putzen Sie sich am besten nach jeder Mahlzeit die Zähne. Oft hilft
es auch viel Obst und Gemüse zu essen und mit Kaugummis den Geruch zu
überdecken. Wer den störenden Geruch nicht los wird sollte aber doch besser
einen Arzt aufsuchen.
Pilze
Hier ist weniger Fußpilz gemeint sondern Pilze in intimen
Bereichen. Pilze an Scheiden und Penis sind nicht nur lästig und meist sogar
schmerzhaft sondern werden meist von einem ekeligen Ausfluss begleitet.
Wer einen Pilz im Genitalbereich bemerkt sollte zuerst darauf achten, dass
er niemanden ansteckt. Verwenden Sie beim Geschlechtsverkehr ein Kondom,
bestimmen Sie ein Handtuch dass nur Sie verwenden und desinfizieren Sie beim
Waschen Ihre Kleidung. Bei leichten Beschwerden hilft es meist eine
Pilz-Creme zu verwenden, wer unter starkem Juckreiz und sogar Schmerzen
leidet sollte einen Arzt konsultieren.
Warzen
Warzen sind gutartige Hautwucherungen die meist durch
Viren hervorgerufen werden. Warzen sind ansteckend und können auch in
Schwimmbädern oder Turnhallen übertragen werden. Warzen sind meist an den
Händen und Füßen zu finden - sie können auch nach Innen wachsen.
Warzen sollten grundsätzlich von einem Arzt entfernt werden, die Behandlung
erfolgt meist mit Salicylsäure oder durch eine Verschorfung. Auch eine
chirurgische Entfernung oder die Behandlung mit Hochenergie-Laser sind
möglich. Warzen können aber auch ohne ersichtlichen Grund einfach
verschwinden und dann ohne Vorwarnung wieder auftauchen.
Übermäßiges Schwitzen
Sobald es heiß wird kommt
man leicht ins Schwitzen, viele Menschen leiden aber auch unter dem Jahr
unter übermäßiger Transpiration. Die am häufigsten betroffenen Stellen sind
die Achseln, die Hände sowie die Füße.
Grundsätzlich helfen leichte Kleidung, kalte Fußbäder und der Verzicht auf
Kaffee, Zigaretten und scharfe Speisen gegen das Schwitzen im Sommer. Wer
immer sehr stark schwitzt sollte besser einen Arzt aufsuchen und abklären ob
er vielleicht unter Hyperhidrose leidet.
Schuppen
Von Natur aus haben alle Menschen tote Hautzellen in
Form von Schuppen auf dem Kopf. Mehr als 500 dieser abgestorbenen Zellen pro
Tag werden dann zum Problem. Man unterscheidet fettige und trockene
Schuppen, wobei vor allem fettige Schuppen für die Kopfhaut zum Problem
werden können.
Schuppen sind kein Anzeichen von mangelnder Körperpflege, meist entstehen
sie sogar durch zuviel Waschen, Föhnen und Stylen. Gegen Schuppen helfen
Shampoos auf Zink- oder Teerbasis, außerdem sollte man das Haar nicht zu
heiß föhnen. Sonne hat meist eine heilsame Wirkung sowie auch eine gesunde
Ernährung und der Verzicht auf Kaffee.