14. Dezember 2007 11:08
Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen ist seit Jahren ein Problem. Die
gesundheitlichen Folgen werden jedoch noch viel zu oft unterschätzt. Mit
einem speziellen Online-Rechner, der den sogenannten Body-Mass-Index (BMI)
von Kindern bestimmt, will der Kölner Krankenversicherer Central Eltern für
das Thema sensibilisieren und hilfreiche Tipps für den Umgang mit
Übergewicht bei Kindern an die Hand geben.
Kostenloser BMI-Rechner
"Eltern sollten sich regelmäßig
Gewissheit verschaffen, ob das Gewicht ihres Kindes in einem gesunden
Verhältnis zu Körpergröße und Alter steht oder langfristig eine echte Gefahr
darstellt", rät Gernot Winzer, Abteilungsleiter LeistungsService der
Central, und verweist auf den neuen Service des privaten Krankenversicherers
unter www.central.de/kinderbmi.
Hier steht ein spezieller Kinder-BMI-Rechner zur Verfügung.
Hilft Eltern bei Beurteilung
Das Online-Tool hilft Eltern bei
der Beurteilung, ob ihr Kind normal- oder übergewichtig ist bzw. bereits an
krankhafter Fettleibigkeit (Adipositas) leidet. Bei Erwachsenen bedeutet ein
BMI zwischen 18,5 und 24,9 Normalgewicht. Die Interpretation der BMI-Werte
von Kindern ist dagegen etwas komplexer: Auf Grund der unterschiedlichen
Wachstumsphasen müssen das Alter und Geschlecht des Kindes beachtet werden.
Während ein 14-jähriger Junge mit einem BMI von 20 absolut normalgewichtig
ist, wäre ein entsprechender BMI-Wert bei einem 5-Jährigen bereits ein
deutlicher Hinweis auf Adipositas und damit dringender Handlungsbedarf
geboten.
Ursachen sind unterschiedlich
Die Ursachen für Übergewicht und
Adipositas sind unterschiedlich. „Meist geht unausgewogene Ernährung mit
mangelnder Bewegung einher“, erklärt Gernot Winzer. Selten sind auch
genetische Veranlagung oder körperliche Fehlfunktionen der Grund für zu viel
Körperfett. Die Auswirkungen sind oft schwerwiegend und weit mehr als ein
rein ästhetisches Problem: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die Zuckerkrankheit
Diabetes mellitus und Bluthochdruck können bereits im Kindesalter eintreten
oder erwarten die Betroffenen spätestens als junge Erwachsene.