10. März 2010 09:49
Zimmerpflanzen verschönern nicht nur jedes Büro, sie fördern sogar die
Gesundheit der Anwesenden. Nach einem Bericht des Männer-Lifestylemagazins
"Men's Health" (Ausgabe 4/2010, EVT 10.03.2010) zeigen neue US-amerikanische
Studien, dass typische Büro-Krankheiten insbesondere durch sechs
verschiedene Pflanzen deutlich reduziert werden können.
Gegen Kopfschmerzen
So filtert etwa die Goldfruchtpalme durch
ihre großen Wedel Formaldehyd aus der Zimmerluft heraus. Die Chemikalie
steckt in vielen alten Holz-Büromöbeln und löst Schwindel, Kopfschmerzen und
Atemnot aus.
Mehr Leistung durch Pfefferminze
Der Duft der Pfefferminze
wiederum soll einer Studie der University of New York zufolge die
Gedächtnisleistung und die Aufmerksamkeit verbessern. Zudem unterdrückt
Pfefferminz-Aroma auch noch Hungergefühle.
Efeu gegen Übelkeit
Und auch Efeu wird von den Experten
dringend als Büropflanze empfohlen. Das Klettergewächs absorbiert so
genannte flüchtige organische Kohlenstoffe und andere schädliche
Chemikalien, die etwa durch Drucker und Kopiergeräte freigesetzt werden und
oftmals Kopfschmerz und Übelkeit verursachen.
Zitronenmelisse für Wohlbefinden
Sehr nützlich ist außerdem
die bekannte Zitronenmelisse. Der angenehm frische Duft der Pflanze
verbessert nach Untersuchungen von Forschern der Ohio State University das
Wohlbefinden und erhöht die Produktion des schmerzhemmenden Hormons
Noradrenalin.
Efeutute gegen Halsreizungen
Auch der Büro-Evergreen Efeutute hat
zu Recht seinen festen Platz neben vielen Schreibtischen. Die Pflanze
eliminiert nach einer Studie der Pennsylvania State University ebenfalls
Formaldehyd und reduziert sogar die gefährliche Chemikalie Xylol, die in
vielen Büros ihr Unwesen treibt und Stechen in der Brust sowie Halsreizungen
verursachen kann.
Gardenie als Antidepressivum
Schließlich empfehlen
Wissenschaftlicher der Rutgers University noch die immergrüne Gardenie, weil
der Duft ihrer großen, weißen Blüten den ganzen Raum erfüllt und dabei
antidepressiv wirkt.