hotVolleys und Tirol spielen im Traditionsfinale

 

hotVolleys und Tirol spielen im Traditionsfinale

Die Innsbrucker gehen zum Ausklang des Oster-Wochenendes nach einer 12-tägigen Matchpause in Spiel eins, und das noch dazu in der eigenen Halle. Die Saison-Ergebnisse sprechen für die Truppe von Manager Hannes Kronthaler, auch wenn es in den direkten Duellen im Spieljahr 2009/10 lediglich 2:1 für Tirol steht. Doch nach zwei Innsbruck-Erfolgen im Grunddurchgang der Mitteleuropaliga (MEL) könnte genau der hotVolleys-Sieg im MEL-Semifinale die Richtung zu einer ausgeglichenen Serie weisen.

Denn nach einer durchwachsenen Saison holte der Rekordmeister nach der Verpflichtung von Trainer Igor Prielozny auf und geht nun in seiner 22. Finalteilnahme en suite auf den 19. Titel los. Für die West-Österreicher wäre es ihr vierter, wobei sie in der Bilanz der vergangenen fünf Jahre mit 3:2 voranliegen. Nur 2003 ging die Serie bisher über sieben Matches, wobei sich die hotVolleys in der Entscheidung in Innsbruck durchsetzten.

Die Meister-Mannschaft von Coach Stefan Chrtiansky geht ausgeruht in die nationale Entscheidung, und das mit einer starken Saison im Rücken. Zu einem Titelgewinn reichte es aber wie bei den hotVolleys in dieser Saison noch nicht, einer der beiden Clubs wird also ohne Siegespokal in die Sommerpause gehen. Der andere darf sich zudem über einen Champions-League-Startplatz freuen. Es steht also wieder viel auf dem Spiel.

Durch die starken Leistungen in den ÖVV-internen Duellen der Mitteleuropaliga haben die im Semifinale gegen Hartberg 3:0 siegreichen Tiroler den Vorteil des Heimrechts im ersten und in einem eventuellen siebenten Finalmatch. Die frühestmögliche Titelentscheidung wäre mit einem 4:0 am 16. April gegeben. Es wird durchgängig im Montag/Freitag-Rhythmus gespielt und auf ORF Sport Plus übertragen.

"Wir freuen uns darauf, dass es endlich los geht", erklärte Kronthaler nach Bekanntwerden des Finalgegners. "Die Mannschaft ist gut vorbereitet und die Titelverteidigung unser großes Ziel." Mit dem Titelgewinn würde der Club sein erklärtes Saisonziel erreichen.

"Wir waren in großer Gefahr, auszuscheiden", steht hotVoleys-Manager Peter Kleinmann noch etwas unter dem Eindruck des engen Semifinales, spuckt aber auch schon wieder große Töne. "Im Cup sind wir nicht gegen Tirol, sondern gegen die Schweinegrippe ausgeschieden. In der Mitteleuropaliga waren wir vor Tirol und haben sie außerdem im Final Four besiegt. Und ihr Viertelfinale in der Champions League interessiert heute niemanden mehr. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich schon im Viertelfinale war."

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