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„50 Shades of Grey“ erregt die Welt

Kino-Hit

„50 Shades of Grey“ erregt die Welt

Heiß, heißer, Fifty Shades of Grey: Seit heute null Uhr läuft der SM-Blockbuster in unseren Kinos -und sprengt schon jetzt alle Rekorde:

  • Mehr als 50.000 Kino-Tickets wurden allein in Österreich für das Start-Wochenende verkauft, weltweit waren es drei Millionen. Schon Mitte Dezember, also zwei Monate vor dem eigentlichen Kino-Start, begann bereits der Run auf den Hollywood-Streifen. „So etwas gab es bisher noch nie“, sagt Barbara Steiner, Marketing-Chefin von Universal Pictures Österreich.

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Gewinnspiel

Diashow Weltpremiere in Berlin

Weltpremiere von "50 Shades of Grey" in Berlin

Internationale Premiere des Films in Berlin.

Weltpremiere von "50 Shades of Grey" in Berlin

Hauptdarstellerin Dakota Johnson

Weltpremiere von "50 Shades of Grey" in Berlin

Hauptdarsteller Jamie Dornan

Weltpremiere von "50 Shades of Grey" in Berlin

Hauptdarstellerin Dakota Johnson

Weltpremiere von "50 Shades of Grey" in Berlin

Hauptdarsteller Jamie Dornan

Weltpremiere von "50 Shades of Grey" in Berlin

Regisseurin Sam Taylor-Johnson

Weltpremiere von "50 Shades of Grey" in Berlin

Autorin E.L. James

Weltpremiere von "50 Shades of Grey" in Berlin

Dakota Johnson und Jamie Dornan

Weltpremiere von "50 Shades of Grey" in Berlin

Dakota Johnson

Weltpremiere von "50 Shades of Grey" in Berlin

Regisseurin Sam Taylor-Johnson und ihr Mann Aaron

Weltpremiere von "50 Shades of Grey" in Berlin

Dakota Johnson und Jamie Dornan

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Keine Karten mehr für Film am Valentinstag

  • Um Mitternacht lief der 
Sexfilm in 45 heimischen ­Kinos an. Staus vor Kinokassen inklusive! Heute wird Fifty Shades of Grey in 85 Kinos von Bregenz bis Mattersburg gezeigt – und das bis zu zwölf Mal am Tag! „Für Fifty Shades of Grey werden ständig neue Kinosäle geöffnet“, so Steiner.
  • Wer am Valentinstag mit seinem Partner dem Filmpaar Dakota Johnson und ­Jamie Dornan beim Liebesspiel zuschauen will, wird es schwer haben. Denn die meisten Kinos sind fast ausverkauft. „Für den Samstag gibt es bei uns nur mehr Restkarten“, erklärt Mario Hueber, Geschäftsführer der Hollywood-Megaplex-Kinos.

KRITIK: Österreich-Redakteurin Astrid Hofer sah den Film:

 

48 (!) Sexszenen, 20 (von 125) Minuten harte Bettspiele: Die Spekulationen vor dem Kinostart von Fifty Shades of Grey überschlugen sich mit Superlativen. Das Ergebnis fiel dann doch etwas weniger spektakulär – und vor allem jugendfreier – aus.

Studentin trifft Millionär
Fifty Shades of Grey startet als klassisch-unschuldige Uni-Romanze. Anastasia Steele (Dakota Johnson), jung, süß, tollpatschig, stolpert im wahrsten Sinn des Wortes ins Büro des Millionärs Christian Grey, interviewt ihn für die Studentenzeitung.

Liebe auf den ersten Blick: Der Feschak zieht sie sofort in seinen Bann, macht ihr aber auch gleich deutlich, dass er die Hosen anhat: „Ich behalte immer die Kontrolle.“

Der erste Kuss
Auf weitere Treffen und Greys offenes Bekenntnis, dass er auf Romantik jeglicher Art pfeift, folgt nach 30 Minuten der erste Kuss im Hotellift.

Der erste Sex
Grey entführt Ana im Heli nach Seattle, lässt sie einen Verschwiegenheitsvertrag unterschreiben. In der 41. Minute kommt es zu dem, worauf Millionen gewartet haben: Die zwei landen im Bett. Als Grey Ana wenig später erstmals fesseln will, platzt seine Mutter ins Liebesspiel.

Sadomaso – und viel Kitsch: Im Lauf des – teils ziemlich langatmigen – Films werden die SM-Spiele immer härter. Grey peitscht Anastasia aus, verhandelt mit ihr über einen Sex-Vertrag, der sie endgültig zu seiner Untergebenen macht. Was im Buch seitenlang in allen ­Details beschrieben wird, kommt im Film dann, Stichwort Freigabe ab 16, aber doch recht weichgespült rüber. Eine Peitsche hier, ein paar Handschellen dort. Nichts, was die meisten ­Kinogänger wirklich schockieren dürfte. Vom Porno ist Fifty Shades weit entfernt. Es wird mehr über Sex geredet, als man sieht. Im Fokus steht die fast schon Twilight-mäßig kitschige Lovestory.

Fazit: Ein Erotikmärchen mit einem kalkulierten Schuss Verruchtheit. Nicht mehr und nicht weniger.

Handschellen & Gerten haben derzeit Hochsaison

  • Sexshops erleben wegen des Hypes derzeit einen Mega-Ansturm. „Die Nachfrage ist absolut da“, berichtet Tanja Lanschützer von Seven Sins im Gespräch mit ÖSTERREICH. Besonders beliebt in heimischen Betten derzeit: Handschellen, Masken, Reit-Gerten und der Vibrator „Charlie Tango“.

Video zum Thema 50 Shades of Grey - Trailer

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In britischen Baumärkten gehen die Kabelbinder aus

  • Völlig skurril: In Großbritannien gehen zum Filmstart sogar schon Kabelbinder, Seile und Klebebänder aus, weil die Briten Fifty ­Shades of Grey zu Hause nachspielen wollen. Aus Österreich ist Ähnliches (noch) nicht zu vermelden.
  • Dafür allerdings explodiert jetzt wieder die Nachfrage nach der Roman-Vorlage von E. L. James. Weltweit wurden davon bereits 100 Millionen Exemplare verkauft!

Sie verkaufte 100 Millionen Bücher

Shades3_universal.jpg © universal

Von der unbekannten Produktions-Mitarbeiterin zu einer der erfolgreichsten Autorinnen der Welt: Innerhalb von nur vier Jahren schrieb sich Erika Leonard unter ihrem Pseudonym E. L. James zum Weltstar.

Insgesamt 100 Millionen Mal haben sich seitdem die Bücher ihrer erotischen Roman-Trilogie „Shades of Grey“ verkauft.

Allein im Jahr 2013 verdiente James damit 95 Millionen US-Dollar (71,5 Mio. Euro) – so viel wie kein anderer Schriftsteller vor ihr. Der Verkauf der Filmrechte (Teil 2 ist bereits in Planung) und die Merchandising-Artikel rund um den Erotik-Bestseller spülen der zweifachen Mutter noch einmal Millionen in die Kasse.

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