Aus für Chihiro & Co.

Anime-Studio Ghibli sperrrt zu

Mit Produktionen wie "Das Schloss im Himmel" (1986) oder "Die letzten Glühwürmchen" von Isao Takahata wurde Ghibli zu dem Kultstudio für Animefilme. Jetzt ist es vorbei damit: Das 1985 gegründete Unternehmen schließt seine Pforten für immer.

Frischer Wind für den japanischen Film
Übersetzt bedeutet "Ghibli" heißer, Sahara-Wüstenwind, wird aber als "frischer Wind" für die japanische Anime-Produktion interpretiert. Tatsächlich ist das Ghibli Studio für einen Aufschwung in der japanischen Zeichentrick- Szene verantwortlich, denn dessen Erfolge breiteten sich rasch aus. Der Höhepunkt war eindeutig der Gewinn des Oscars 2002 für den besten Animationsfilm. "Chihiros Reise ins Zauberland" (Hayao Miyazaki). Es ist nicht nur der berühmteste japanische Film der Geschichte, sondern auch der meist ausgezeichnetste Zeichentrickfilm.

Qualitätsstandards nicht mehr finanzierbar
Trotz all dieser Erfolge, sind die Qualitätsstandards finanziell nicht mehr zu halten und das Studio schließt nach 30 Jahren erfolgreicher Produktion. Gerüchten zufolge, kann es sich hierbei aber auch um eine Umstrukturierung handeln. Die Anime Fans wagen zu hoffen.

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