Die Facebook-Story als Kino-Hit

"The Social Network"

© EPA

Die Facebook-Story als Kino-Hit

Vor sieben Jahren war Mark Zuckerberg ein scheuer Harvard-Student. Dann gründete er Facebook. Heute ist er 26 und steht mit einem Vermögen von 6,9 Milliarden Dollar auf Rang 35 auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt.

Solch eine Karriere schreit geradezu nach einer Verfilmung. Jetzt läuft The Social Network an, doch es ist wenig wahrscheinlich, dass Mr. Zuckerberg seinen Freunden den Kinobesuch empfehlen wird. Denn der Facebook-Pionier kommt dort ziemlich schlecht weg.

Diashow The Social Network - Szenenbilder
Das ist der Facebook Film

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Mark Zuckerberg ist Harvard-Student und mäßig erfolgreich bei den Frauen. Seine Freundin Erice (Rooney Mara), erklärt, warum das so ist - und trennt sich von ihm: ""Du glaubst, dass die Mädels nicht auf dich stehen, weil du ein Nerd bist? Schwachsinn - sie mögen dich nicht, weil du ein Riesenarschloch bist!“






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Aus Rache an den Frauen startet Mark ein Online-Bewertunssystem für alle Studentinnen am Campus. Das ist ein gigantischer Erfolg - und die Seite stürzt ab. Mark holt sich Unterstützung von seinem Freund Eduardo Saverin (Andrew Garfield) und Facebook ist geboren.

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Ausgelassen feiert man den Mega-Erfolg des Netzwerkes.

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Bald klopfen Investoren an die Tür von Mark und Eduardo. Darunter Napster-Gründer Sean Parker (Justin Timberlake).

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Er zeigt den beiden Freunden, wie viel Geld man mit Facebook machen kann und auch, wie man es toll ausgeben kann.

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Der neue Luxus treibt einen Keil zwischen die beiden Gründer und Mark will Eduardo rausdrängen...

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Eduardo denkt sich bald, dass Mark's Ex-Freundin recht hat und dieser ein Arsch ist ohne einen Funken sozialer Intelligenz.

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Es kommt zum Prozess, Mark soll beweisen, dass er der rechtmäßige Gründer von Facebook ist.





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Anti-Held
„Zuckerberg ist in den ersten 115 Filmminuten ein Antiheld und in den letzten fünf Minuten ein tragischer Held“, sagt Hollywood-Starautor Aaron Sorkin (Eine Frage der Ehre), der das Drehbuch schrieb. „Ich erzähle die Geschichte eines unsicheren jungen Mannes, der es irgendwann leid war, immer der Loser zu sein – und der dann eine Idee hat­te, die die Welt veränderte.“

Facebook hat mittlerweile mehr als 500 Millionen Mitglieder – eine gigantische Zielgruppe für einen Film, der in den USA mit hymnischen Kritiken gefeiert wurde. „Rasant wie ein Thriller“, urteilt die New York Times.

Das Sony-Studio holte ein erlesenes Ensemble. Jesse Eisenberg ist Mark Zuckerberg, Andrew Garfield, der neue Spider-Man, tritt als sein Freund und späterer Feind Eduardo Saverin auf. Pop-Star Justin Timberlake spielt Sean Parker, den Gründer der Tauschbörse Napster. Die Arbeit mit Regisseur David Fincher (Se7en) war kein Urlaub. Autor Sorkin: „David drehte bis zu 90 Takes von jeder Szene. Nicht, weil die ersten 89 schlecht waren, sondern weil er alles aus den Darstellern herausholen wollte.“ G. Baumann

Timberlake: "Habe keine Seite auf Facebook"

Popstar Justin Timberlake spielt in The Social Network einen natürlichen Feind vieler Musiker: Sean Parker, den Napster- und zeitweiligen Facebook-Manager, der wenig davon hielt, Künstler beim Musik-Download finanziell mitnaschen zu lassen.

ÖSTERREICH: Sind Sie selbst bei Facebook?

Justin Timberlake: Nein, ich habe keine persönliche Facebook-Seite, und ich twittere auch nicht. Aber ich verwende Facebook bei meinen Charity-Aktionen, wie zum Beispiel bei der Haiti-Erdbebenhilfe. Da ist es toll, dass man so rasch so viele Leute ansprechen kann. Doch privat finde ich: Wenn mir meine Freunde mitteilen wollen, wie es ihnen geht, dann sollen sie mich anrufen.

ÖSTERREICH: Was ist Ihnen wichtiger: Die Musik oder das Filmen?

Timberlake: Mir war und ist beides gleich wichtig. Mit 14 wollte ich unbedingt Schauspieler in einer Sitcom werden, doch daraus wurde nichts. Stattdessen begann die Musik-Karriere mit *NSYNC. Es interessiert mich nicht, meine Popularität als Sänger zu nützen, um beim Film abzucashen. Wenn ich Filme drehe, suche ich Rollen mit großen, bedeutenden Themen, in die ich mich wirklich hineinversenken kann.

ÖSTERREICH: Fühlen Sie sich auf einer Konzertbühne sicherer als in einem Filmstudio?

Timberlake: Ich fühle mich überall gleich unsicher. Es zählt zum Wesen eines Künstlers, mit den eigenen Unsicherheiten zu kämpfen. Der kreative Prozess ist der beste Teil unserer Arbeit. Danach loszulassen und auf die Reaktionen des Publikums zu warten – das ist jedes Mal eine schwierige Aufgabe. Das kann einem richtig Angst machen. (bau)

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