Die Kino-Highlights der Woche

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Die Kino-Highlights der Woche

Man kann sich etwas Schöneres vorstellen, als als Astronat plötzlich auf dem Mars vergessen und für tot gehalten zu werden. Matt Damon überzeugt in Der Marsianer als Mark Watney, der einen Weg finden muss, auf dem roten Planeten zu überleben, bis er von der NASA endlich gerettet wird. MacGyver kann einpacken: Mit fundiertem Wissen, irrwitzigen Einfällen und dem Wenigen, das er am Mars verfügbar hat, hält sich Mark Watney kongenial selbst am Leben. Prädikat: sehenswert.

Witzig geht es in der Verfilmung von Timur Vermes' Bestseller Er ist wieder da zu. Denn wer hätte damit gerechnet, dass Adolf Hitler noch immer lebt und nun als verwirrter Mann das moderne Deutschland unsicher macht? Echtes Szenario oder Horrorgemälde? Es lohnt sich, darüber nachzudenken.

oe24.at hat für Sie die Filmstarts der Woche im Überblick!

Der Marsianer - Rettet Mark Watney
USA 2015, 135 min
Regie: Ridley Scott
Mit: Matt Damon, Jessica Chastain, Kate Mara, Kristen Wiig,
Sebastian Stan, Jeff Daniels, Sean Bean

www.dermarsianer-derfilm.at

Eine US-amerikanische Astronauten-Crew forscht gerade auf einer NASA-Basisstation am Mars, als ein gewaltiger Sandsturm aufkommt. Bei der Notevakuierung wird der Botaniker Mark Watney (Matt Damon) von einer abgebrochenen Antenne zurückgeschleudert und tot geglaubt zurückgelassen. Doch er überlebt. Und damit das so bleibt, muss der gewiefte Wissenschafter herausfinden, wie er in einem auf ein Monat ausgerichteten Habitat auf dem unwirtlichen Planeten mindestens vier Jahre lang, bis die nächste mögliche bemannte Marsmission ihn retten könnte, bestehen kann. Während er auf dem unwirtlichen Planeten Kartoffeln anpflanzt und Wasser kreiert, schmiedet die NASA an einem Rettungsplan des einsamen Mars-Bewohners... Mit "Der Marsianer" hat Altmeister Ridley Scott ("Alien") einen höchst unterhaltsamen, der Wissenschaft huldigenden 3D-Science-Fiction-Blockbuster mit einem zutiefst charmanten Matt Damon in der Titelrolle geschaffen.

The Visit
A/DK/IRL/FIN/N 2015
83 min
Regie: Michael Madsen

www.thevisitthefilm.com

Ein Alien ist auf der Erde gelandet. Und wirft etliche Fragen auf. Wer soll stellvertretend für die Menschheit in Kommunikation mit dem Fremden aufnehmen? Wie vermeidet man intergalaktische Missverständnisse, Panik in der Bevölkerung und militärische Überreaktionen? Und, in letzter Konsequenz: Wie regelt man die Koexistenz zwischen der Menschheit und der jegliche Vorstellungskraft sprengenden Spezies? Im größtenteils in Wien gedrehten Film dokumentiert der dänische Regisseur Michael Madsen ein nie da gewesenes Ereignis und lässt reale Experten darauf reagieren.

Er ist wieder da
D 2015, 110 min
Regie: David Wnendt
Mit: Oliver Masucci, Fabian Busch, Christoph Maria Herbst, Katja
Riemann, Michael Ostrowski, Michael Kessler

www.eristwiederda.de

Das Buch stand wochenlang auf den Bestsellerlisten und verkaufte sich mehr als zwei Millionen Mal. Jetzt hat der deutsche Erfolgsregisseur David Wnendt ("Kriegerin", "Feuchtgebiete") die Hitler-Satire "Er ist wieder da" verfilmt, Burgschauspieler Oliver Masucci spielt die Hauptrolle. In dem 2012 erschienenen Buch von Autor Timur Vermes erwacht Adolf Hitler mitten in Berlin wieder zum Leben und startet eine Karriere als TV-Star. Im Film begegnet er in dokumentarischen Szenen auch "normalen" Menschen auf der Straße.

The Program - Um jeden Preis
GB/F 2015, 103 min
Regie: Stephen Frears
Mit: Lee Pace, Ben Foster, Dustin Hoffman, Chris O'Dowd, Jesse
Plemons

www.theprogram.de

Die Affäre um Lance Armstrong hat den Radsport erschüttert. Der britische Regisseur Stephen Frears ("The Queen") zeichnet das Doping-Drama um Armstrong in einem neuen Spielfilm nach. "Um jeden Preis" stützt sich auf Enthüllungen des Journalisten David Walsh, der den siebenfachen (und später entthronten) Tour-de-France-Sieger über Jahre beobachtete - bis er ihm auf die Schliche kam. In knapp 100 Minuten entfaltet Frears das Duell zwischen Walsh (Chris O'Dowd) und Armstrong (Ben Foster). Der Film versucht die Hintergründe des Doping-Systems für jeden verständlich zu erklären.

Self/less - Der Fremde in mir
USA 2015, 117 min
Regie: Tarsem Singh
Mit: Ryan Reynolds, Matthew Goode, Michelle Dockery, Ben Kingsley,
Natalie Martinez

www.selfless-film.de

Für den todkranken Milliardär Damian Hale (Ben Kingsley) ist es die (letzte) Chance seines Lebens: Gegen Zahlung von viel Geld kann er seinen zerfallenden Körper verlassen und sein Bewusstsein in einen neuen Körper implantieren lassen. Das sogenannte Shedding lässt den Traum vom ewigen Leben wahr werden. Doch es hat seinen Preis: Als Damian im jungen Körper von Edward (Ryan Reynolds) aufwacht, hat er zwar zunächst viel irdischen Spaß - sprich Geld, Sex, Partys. Dann aber kommen unheimliche Visionen: Erinnerungen an ein früheres Leben? Welches dunkle Geheimnis hütet der ebenso geniale wie skrupellose Shedding-Unternehmer Albright (Matthew Goode)? Im Actionthriller "Self/Less - Der Fremde in mir" beginnt ein packender Kampf um die Wahrheit und das wahre Leben.

Pan
USA 2015, 112 min
Regie: Joe Wright
Mit: Hugh Jackman, Garrett Hedlund, Rooney Mara, Levi Miller, Amanda
Seyfried

www.pan-derfilm.de

Seit rund 100 Jahren wird sie auf Papier, auf der Bühne und auf der Leinwand immer wieder erzählt: Die fantastische Legende von Peter Pan, dem Buben, der nie erwachsen wird. Regisseur Joe Wright ("Stolz und Vorurteil") fügt der Reihe mit seinem Fantasy-Spektakel "Pan" nun die Vorgeschichte von Peters Reise mit Wendy, John und Michael nach Neverland hinzu: Zur Zeit des Zweiten Weltkrieges wird der zwölfjährige Peter (Levi Miller) von Piraten aus dem Londoner Waisenhaus entführt und vom herrischen Blackbeard (Hugh Jackman) zur Sklavenarbeit verdammt. Doch er kann fliehen, und entdeckt bald seine wahre Bestimmung... Rasantes, aber blutleeres 3D-Spektakel mit u.a. Garrett Hedlund und Rooney Mara.

Der Staat gegen Fritz Bauer
D 2015, 105 min
Regie: Lars Kraume
Mit: Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Sebastian Blomberg, Lilith
Stangenberg, Michael Schenk, Robert Atzorn, Paulus Manker

www.derstaatgegenfritzbauer.de

Im Thriller "Der Staat gegen Fritz Bauer" verfolgt Regisseur Lars Kraume ("Die kommenden Tage") die Mühen des Generalstaatsanwalts Fritz Bauer in Frankfurt am Main um eine juristische Abrechnung mit den Verbrechen der Hitler-Diktatur. Verbündete hat Bauer dabei kaum. Zu viele Ex-Nazis sitzen 1957 in der jungen BRD in Schlüsselpositionen. Nur ein junger Kollege hilft bei der Suche nach Adolf Eichmann. Die Chancen auf Erfolg sind gering. Doch dann schaltet Bauer den israelischen Geheimdienst Mossad ein, und das Blatt scheint sich zu wenden. Die Hauptrollen spielen Burkhardt Klaußner als Fritz Bauer und Ronald Zehrfeld als dessen Mitstreiter. Beim diesjährigen Filmfestival Locarno gewann der Film den begehrten Publikumspreis, am 8. Oktober feiert der Streifen in Anwesenheit von Kraume und Klaußner Österreich-Premiere beim Jüdischen Filmfestival Wien.

It Follows
USA 2014, 100 min
Regie: David Robert Mitchell
Mit: Maika Monroe, Keir Gilchrist, Daniel Zovatto, Jake Weary,
Olivia Luccardi

 http://itfollowsfilm.com

Wenn dich dieses namenlose Grauen verfolgt, hat auch Davonlaufen keinen Zweck: In "It Follows" sehen sich die jugendlichen Protagonisten mit einem Fluch konfrontiert, der durch Sex übertragen wird und meist mit einem sehr schmerzhaften Tod endet. Regisseur David Robert Mitchell erzählt in seinem zweiten Langfilm die Geschichte der 19-jährigen Jaime "Jay" Height (Maika Monroe), die mit ihren Freunden einen Ausweg aus dieser misslichen Lage sucht. Zwar mit klassischen Schockelementen versehen, überzeugt der Horrorfilm vor allem durch Reduktion auf das Wesentliche sowie einen durch Mark und Bein gehenden Score. Das Ergebnis ist eine zeitlose Ästhetik, die lustvolles Gruseln garantiert.

Sprache: Sex
D 2015, 80 min
Regie: Saskia Walker, Ralf Hechelmann

www.sprache-sex.de

16 Berliner im Alter von 13 bis 74 Jahren sprachen mit Saskia Walker und Ralf Hechelmann über Sex. Dabei geht es um Unsicherheiten und Begierden, um Vorlieben und Abneigungen, um Liebes- und Lebensentwürfe. Entstanden ist dabei der Interviewfilm "Sprache: Sex", der suggeriert, dass die Berliner sowohl im emotionalen als auch im sexuellen Bereich sehr offen sind.

 

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