Die Kino-Highlights der Woche

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Die Kino-Highlights der Woche

Nach den Oscars wird es im Kino erst einmal ein bisschen ruhiger. Da kommt der neue Disney-Animationsspaß Zoomania gerade rechtzeitig. Häsin Judy muss sich unter ihren Polizei-Kollegen als Frau behaupten und bekommt ihren ersten großen Fall übertragen. Für den muss sie sich ausgerechnet mit Trickbetrüger Nick Wilde zusammentun und das lustige Abenteuer für Groß und Klein kann beginnen.

Ernstere Töne schlägt unterdessen die neue Verfilmung des Anne Frank Tagebuchs an. Regisseur Hans Steinbichler konzentriert sich dabei aber nicht nur auf die Geschichte des jungen Mädchens, sondern auf das Schicksal der ganzen Familie, die von den Nazis verfolgt wird.

oe24 hat für Sie die Filmstarts der Woche im Überblick:

Zoomania
USA 2016, 100 min
Regie: Byron Howard

www.zoomania-derfilm.de

Alles fängt ganz harmlos an: Judy Hopps ist die erste Häsin, die in "Zoomania" ihren Dienst als Polizistin antritt. Von ihren männlichen Bullen-Kollegen verspottet, soll sie das Verschwinden eines Otters aufklären. Was als simple Ermittlung beginnt, führt die mutige Judy bald in die entlegensten und gefährlichsten Ecken der riesigen Stadt. Allerdings ist sie nicht allein: Der gerissene Fuchs Nick Wilde steht ihr widerwillig bei. "Zoomania" ist eine von Tieren erschaffene Stadt, mit Wüste, Savanne und Regenwald, aber auch mit Schnee und Eis. Das ungleiche Ermittlergespann Judy und Nick bekommt es nicht nur mit zwielichtigen Gaunern zu tun, sondern muss auch gegen hartnäckige Vorurteile kämpfen. Prominentestes Team-Mitglied: Die kolumbianische Sängerin Shakira, die im Film als die umschwärmte Popsängerin Gazelle die Tiere begeistert.


Das Tagebuch der Anne Frank
D 2016, 128 min
Regie: Hans Steinbichler
Mit: Lea van Acken, Martina Gedeck, Ulrich Noethen, Stella Kunkat,
Andre Jung, Gerti Drassl


Das Schicksal von Anne Frank hat schon viele Menschen bewegt. Gut zwei Jahre lang konnte sich das jüdische Mädchen mit seiner Familie vor den Nationalsozialisten verstecken. Doch dann wurden die Franks in dem Hinterhaus in Amsterdam entdeckt, verhaftet und ins Konzentrationslager gebracht, wo alle bis auf Annes Vater ums Leben kamen. Dass so viel über das Leben der Schülerin bekannt ist, liegt an dem Tagebuch, dass Anne in ihrem Versteck geführt hat und das nach ihrem Tode veröffentlicht wurde. Das Buch war schon Stoff für viele Filme. Nun hat sich Regisseur Hans Steinbichler daran gewagt, die Geschichte des Mädchens fürs Kino neu zu erzählen. Sein Film konzentriert sich aber nicht nur auf Annes Notizen. Er schildert die gesamte Geschichte der Familie. Lea van Acken spielt das Mädchen, das mitten in der Pubertät steckte, als der Nationalsozialismus in sein Leben einbrach. Martina Gedeck und Ulrich Noethen sind als Annes Eltern zu sehen.


13 Hours: The Secret Soldiers Of Benghazi
USA 2016, 144 min
Regie: Michael Bay
Mit: John Krasinski, Pablo Schreiber, David Giuntoli, Toby Stephens,
Max Martini

www.13hours.at

Hollywoodfilme über US-Militäreinsätze sind stets auch eine Annäherung an das reale Kriegsgrauen. Technisch aufwendig rekonstruieren die Filmemacher die Szenen im Zweiten Weltkrieg ("Soldat James Ryan") oder im Irak ("Hurt Locker"). Der Zuschauer wird in das visuelle Gemetzel hineingezogen bis jenseits der Schmerzgrenze. Nun müht sich Actionspezialist Michael Bay ("Transformers") um eine realitätsnahe Darstellung einer blutigen Facette der US-Weltpolitik: die Rettung von Amerikanern in Bengasi 2012, nachdem dort das US-Konsulat von einem Mob erstürmt worden war. Die Geschichte von sechs US-Sicherheitsleuten im Kampf gegen islamistische Bösewichte trieft von Pathos.


El Clan - Verbrechen ist Familiensache
ARG/E 2015, 108 min
Regie: Pablo Trapero
Mit: Antonia Bengoechea, Gaston Cocchiarale, Guillermo Francella,
Stefania Koessl, Peter Lanzani

http://elclan-derfilm.de

Es ist Anfang der 1980er-Jahre, kurz nach dem Ende einer Diktatur. Familienvater Arquimedes Puccio erkennt, dass er das Machtvakuum für sich nutzen kann und entführt reiche Bürger der Stadt, um von deren Familien hohe Lösegeldsummen zu erpressen. Vor allem aber terrorisiert der Vater seine gesamte Familie und fordert bedingungslose Unterstützung. Besonders der älteste Sohn Alejandro begehrt jedoch immer stärker auf. Mit "El Clan" erzählt der argentinische Regisseur Pablo Trapero eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten basiert: Die Puccios gab es tatsächlich, erst nach vielen Jahren wurden sie festgenommen und teilweise verurteilt.

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