Weihnachts-Kino: Konkurrenz für Mundl

Starke neue Filme

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Weihnachts-Kino: Konkurrenz für Mundl

Im Echte Wiener-Kinoteam herrscht Spannung und Optimismus. Der zweite Mundl-Film ist dank starker Publicity in aller Munde. In ersten Reaktionen nach der Wiener Gala-Premiere hieß es, der neue Film sei witziger und moderner als sein Vorgänger. Ab Donnerstag, 23.12. tritt Echte Wiener 2 mit 80 Kopien in ganz Österreich an. Erklärtes Ziel der Produzenten: Das Golden Ticket, das dann verliehen wird, wenn ein Film mehr als 300.000 Zuschauer anlockt. Das ist 2010 erst sieben (Hollywood)-Hits gelungen – von Alice im Wunderland bis Harry Potter 7.

Harte Konkurrenz
Seit dem Jahr 2000 haben nur zwei heimische Filme diese Hürde genommen: Poppitz (2002; insgesamt 441.017 Besucher) und – Echte Wiener 1. Das Mundl-Kinodebüt zog 2008/09 exakt 372.539 Österreicher in die Kinos. Mundl Karl Merkatz & Co müssen sich allerdings gegen harte Konkurrenz durchsetzen. Zu Blockbustern wie Rapunzel, The Tourist oder Harry Potter kommen jetzt neue potenzielle Kassenknüller hinzu.

"Little Fockers“: Stiller & De Niro sind wieder da
Der stärkste Mitbewerber: Die Komödie Meine Frau, unsere Kinder und ich (Originaltitel: Little Fockers), die so wie Echte Wiener 2 am Donnerstag startet. Der Film ist die dritte Folge der Lustspiel-Serie um den linkischen Gaylord Focker (Ben Stiller) und seinen Schwiegervater, den Ex-CIA-Agenten Jack Byrnes (Robert De Niro). Der zweite Teil, Meet The Fockers, kam 2005 in Österreich auf 512.000 Zuschauer Im neuen Film sind die Fockers Eltern geworden. Gaylord und Pam (Teri Polo) beaufsichtigen nun fünfjährige Zwillinge. Gaylord wird überdies von einer Midlife-Crisis geplagt. Ein All-Star-Aufgebot mit Barbra Streisand, Dustin Hoffman, Owen Wilson und Jessica Alba tritt an, um ein blitzendes Pointen-Gewitter zu entfachen.

3-D-Komödie
Viel zu Lachen gibt’s auch in Yogi Bär, einem 3-D-Abenteuer, das am Donnerstag, 23.12. anläuft. Der legendäre Zeichentrick-Bär kommt mit einem Hybrid-Film ins Kino: Die Menschen werden von Schauspielern gespielt. Die Bären Yogi und Boo Boo entstanden im Animations-Computer – und bekamen (im Original) die Stimmen von Dan Aykroyd und Justin Timberlake.

Oscar-Thriller
Für Cineasten ist In Ihren Augen interessant: Der verrätselte Psycho-Thriller aus Argentinien schnappte Michael Hanekes Das weiße Band heuer den Oscar für den besten fremdsprachigen Film weg.

Autor: Gunther Baumann
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