Kottan: Comeback eines Kults

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Kottan: Comeback eines Kults

Den Unterschied zur einstigen Kottan-Figur bringt Lukas Resetarits (63) gewohnt pointiert auf den Punkt: „Na ja, zunächst einmal 26 Jahre und 25 Kilo“, lacht er anlässlich der Kinopremiere von Kottan ermittelt – Rien ne va plus am Mittwoch, 1.12. in Wien. Ansonsten ist „der Kottan-Geist geblieben“.

Fast 26 Jahre nach der letzten Folge am 6. Dezember 1984 geht Resetarits als Kult­kieberer wieder „den Weg in den Wahnsinn“. Nur dieses Mal auf der großen Leinwand. „Der zeitliche Abstand ist groß genug. Es liegt eine Generation dazwischen. Das ist spannend.“

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Tohuwabohu
Wo Major Adolf Kottan in den letzten zwei Jahrzehnten abgeblieben ist, wird im Film nicht beantwortet. Lediglich das Wort „beurlaubt“ fällt. „Er ist einfach wieder da“, bringt es Resetarits auf den Punkt. Denn im Film reaktiviert Polizeipräsident Pilch (Udo Samel) Kottan wieder, um seinem korrupten Feind Generalmajor Hofbauer (gespielt von Wolfgang Böck) bei der Aufklärung eines wirren Mordkomplotts um sieben Lottogewinner zuvorzukommen.

Dazwischen wird von Flöttl-Witzen über Arigona bis zur Kredit Konrad Bank – eine Anspielung auf Raiffeisen-General Christian Konrad – die Austrogesellschaft satirisch auf die Schippe genommen.

Alt trifft neu
Unter der Regie von Mastermind Peter Patzak versammelt sich eine renommierte und auch illustre Schar heimischer Topakteure: Mavie Hörbiger brilliert als hübsche, kühle Killerin, die mit ihrem Regenschirm tötet. Johannes Kirsch raucht als Schremser noch immer Kette (mit Prothese statt Raucherbein) und tanzt trotzdem in einer Musical-Einlage durch Wien. Und Neuzugang Robert Stadlober als Schrammel liefert eine feine Hommage an seinen Vorgänger.

Und der alte Schmäh rennt. Die Autotür wird „abrasiert“, Österreich ist und bleibt ein „Schnitzelland“ und auch „Inspektor gibt’s (noch immer) kan“.

Ballerina nackt
Gespannt wartete Wiens Society auf den Nacktauftritt von Ballerina Karina Sarkissova. Sie zeigt als Gogo-Girl im Etablissement Fast Fut dem Schremser ihre zwei Argumente. „Ich hatte großes Lampenfieber“, so Sarkissova. „Ich hoffe, der Film kommt gut an.“ Bis zum 9. Jänner – dann tanzt sie nackt an der Staatsoper – soll das ihre letzte Enthüllung gewesen sein.


Autor: Elisabeth Tomberger
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