Moretti: 1. Blick auf Wien-Thriller

"Die Hölle"

Moretti: 1. Blick auf Wien-Thriller

Ein grausamer Ritualmord, zwei Autos, die am Ring spektakulär frontal ineinander krachen, eine Explosion, viel Blut: Austrostar Tobias Moretti (57) ist wieder im Schauspieleinsatz. Und in seinem neuen Thriller Die Hölle lässt es Oscar-Regisseur Stefan Ruzowitzky (54, Die Fälscher) krachen, was das Zeug hält.

Noch bis Ende April steht Moretti neben Co-Stars wie ­Robert Palfrader und Violetta Schurawlow (Honig im Kopf) in Wien und München vor der ­Kamera. 2017 kommt die Fünf-Millionen-Euro-Produktion auf die Kinoleinwand.

Tobia Moretti in Die Hölle © APA/ALLEGRO FILM/PETRO DOMENIGG/FILMSTILLS.AT
Tobias Moretti in "Die Hölle". Foto: (c) APA/ALLEGRO FILM/PETRO DOMENIGG/FILMSTILLS.AT

Mörderjagd
Im Thriller gibt Moretti den Polizisten und Vater Christian Steiner. Seine Mission: einen brutalen Serienkiller einbuchten. Der hat einen blutigen Ritualmord in seinem Sündenregister – und vielleicht noch mehr Verbrechen. Pech für ihn nur: Die türkischstämmige Taxifahrerin und Thaiboxerin Özge (Schurawlow) hat alles gesehen. Das soll sie nun mit ihrem eigenen Leben büßen.

Moretti liefert sich mit dem Killer ein Katz-und-Maus-Spiel um Leben und Tod. Und hadert nebenbei auch mit privaten Problemen: Seine Frau hat ihn samt Kind sitzen lassen, er ist pleite und musste wieder bei seinem Vater einziehen, der allerdings schwer dement ist.

"Höchst verhaltensgestört"
„Der Täter wie auch der Polizist sind höchst verhaltensgestört“, erläutert Moretti. „Meine Filmfigur ist unsympathisch, so wie alle, die in einem Vakuum von Apathie und Zynismus als Überlebensstrategie leben.“ Gereizt habe ihn die Divergenz zwischen dem Thriller, „der unheimlich spannend, klar, offensiv, cool und ziemlich hart ist und auch ein gewisses Potenzial hat, ein politisches und gesellschaftliches Spiegelbild zu sein“, so Moretti, und der „Feinstellung von Charakteren, die sich im normalen Leben nie treffen würden“.

Action-Spektakel
Regisseur Stefan Ruzowitzky will mit Die Hölle neue Actionmaßstäbe setzen. „Wir machen jetzt kein The Avengers, wo ganz Wien in Trümmern liegt“, betont er am Set. „Aber bei dem, was wir machen, verspreche ich, dass die Stunts und die Autoverfolgungsjagden und Kämpfe auf einem internationalen Niveau sein werden.“

Astrid Hofer

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