Sonderthema:
Ein Playboy als Familienmensch

Wie ausgewechselt

Ein Playboy als Familienmensch

Wer hat noch nie daran gedacht, aus der eigenen Haut zu fahren und in die Identität eines anderen zu schlüpfen? Was bei Pedro Almodóvar (siehe Kritik hier) zum Ausgangspunkt für gruseligen Psychohorror wird, gerät in Wie ausgewechselt zur zünftigen Rabiatkomödie.

Körpertausch
Begegnen Sie den besten Freunden Mitch (Ryan Reynolds) und Dave (Jason Bateman): Die stehen eines Nachts trunken und pinkelnd vor einem Brunnen und schwärmen vom Leben des anderen. Ein magischer Moment und – schwups! – schon ist’s geschehen: Der Familienvater und Rechtsanwalt Dave steckt plötzlich im Körper des Playboy-Machos Mitch. Und umgekehrt.

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So ein Körpertausch ist nicht die originellste aller Kino-Ideen. Doch Wie ausgewechselt lädt mit einem blitzenden Gewitter ziemlich schriller Pointen zum Dauerkichern ein. Das ist vor allem das Verdienst der Herren Jon Lucas und Scott Moore: Die bewiesen schon als Autoren der Hangover-Komödien, wie man ordinären Witz in Kino-Hits verwandelt. Auch für diese Story haben sie nicht die feine Klinge verwendet, und Regisseur David Dobkin (Die Hochzeitscrasher) gibt dem Affen ordentlich Zucker.

Wie ausgewechselt
USA 2011. Von David Dobkin. Mit Ryan Reynolds, Jason Bateman, Leslie Mann.

Kino Bewertung Sterne © TZ ÖSTERREICH

Autor: Gunther Baumann
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