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Aktionskunst

© AP

 

 

 

 

 

60 Stunden kopfüber überlebt

Ob Sie das wirklich wollen würden, wagen wir zu bezweifeln. Wer Gymnastik macht, weiß, wie schwierig es ist, sich längere Zeit kopfüber zu halten, ohne größere Blessuren davonzutragen.

Der amerikanische Aktionskünstler David Blaine hat seinen jüngsten Stunt - 60 Stunden kopfüber an einem Seil hängend - erfolgreich abgeschlossen. In New Yorks Central Park war er seit Montag mit dem Kopf nach unten 14 Meter über dem Erdboden geschwebt. Mittwochabend (Ortszeit) wurde das Ende des spektakulären Ausdauertests in einem TV-Special mit dem Titel "Dive of Death" (Todessprung) live im US-Fernsehen gezeigt. Mit einem Sprung aus luftiger Höhe, durch ein Seil gesichert, kehrte Blaine scheinbar unversehrt auf den Boden zurück.

Wie eine Fledermaus
Seinen "Batman"-Stunt hatte er mehrmals kurz unterbrochen, um Wasser zu trinken und sich von seinen Ärzten untersuchen zu lassen. Ein Mediziner bestätigte, Blaines Blutdruck sei in Ordnung und auch die inneren Organe funktionierten, berichtet der Lokalsender NY1 am Mittwoch. Kurz vor dem Ende des Ausdauertests sagte Blaine, dass es mit der Zeit einfacher werde und der Körper sich an die ungewohnte Position anpasse.

Seinen umstrittensten Auftritt hatte der Aktionskünstler 2003, als er sich 44 Tage lang ohne Essen in London in einer gläsernen Zelle aufhängen ließ. Er nahm in der Zeit 30 Kilo ab und musste anschließend wegen Unterernährung ins Krankenhaus.

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