Absage an Madonna

Nach Wien-Flop

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Absage an Madonna

Knapp vorbei. Udine (16. Juli), Prag (13. August), München (18. 8.), Ljubljana (20. 8.) und Budapest (22.  8.) – die Fortsetzung von Madonnas Sticky & Sweet Tour schlittert im Sommer immer nur hauchdünn an Österreich vorbei. Doch wäre es nach Madonna oder ihrem Tour-Vermarkter Live Nation gegangen, dann hätte die Pop Queen auch heuer wieder in Österreich gesungen. „Man hat mich intensiv gedrängt, wieder ein Austro-Konzert mit ihr zu veranstalten“, erklärt Veranstalter Richard Hörmann, der Madonna im September 2008 für ihr bislang einziges Österreich-Gastspiel auf die Wiener Donauinsel brachte.

Erwartungen
„Von Madonna wäre ein Auftritt in Salzburg angedacht gewesen“, verrät Hörmann, „doch ich hätte mir dafür nicht mehr als 30.000 Besucher erwartet. Also habe ich dankend abgelehnt, denn ein Madonna-Flop reicht mir vollends.“

Wien-Desaster
Dieser eine Madonna-Flop war ihr durchwachsener Wien-Auftritt vom 23. September 2008. Zum Austro-Debüt der größten Pop-Ikone der Gegenwart kamen trotz Mega-Werbe-Power in TV und Radio „nur“ 57.000 Zuseher. Der Besucher-Rekord von Pink Floyd (89.000 in Wr. Neustadt, 1994) blieb damit bei weitem unerreicht. Auch die Mega-Gage (fünf Mio. Euro) wurde gerade noch eingespielt.

Dazu hat sich Madonna selbst mit einem lustlos runtergespielten Halb-Playback-Set samt Publikums-Beschimpfungen („So singt doch endlich mit, ihr Motherf***er“) nicht gerade für zukünftige Österreich-Auftritte weiterempfohlen. Die Rechnung dafür bekommt sie nun präsentiert. Ihre heimischen Fans freilich auch.

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