Abschiedssymphonie: Jubel für Thielemann

Nach 7 Jahren

Abschiedssymphonie: Jubel für Thielemann

Seine ganz persönliche Abschiedssymphonie war Bruckners Fünfte. Christian Thielemann, seit sieben Jahren Chef der Münchner Philharmoniker, verlässt sein Orchester Richtung Dresden.

Zwei finale Gastkonzerte im Wiener Musikverein
Bei der Bruckner-Symphonie demonstrierte Thielemann, was der Begriff "Klangrede" wirklich meint: Musik genau ­artikuliert, mit Punkt, Beistrich, Rufzeichen versehen. Fast unhörbar geflüstert zu Satzbeginn, zum Aufschrei gesteigert an Höhepunkten. Bruckners Methode der steten Wiederholung von Themen, Echowirkungen, Formulierungen erhält bei Thielemann die Dringlichkeit eines packenden Monologs. Die Münchner trugen diesen mit Überzeugungskraft, differenzierter Dynamik, orchestralem Glanz vor. Der satte, leidenschaftliche Forte-Klang der Streicher machte besonders starken Eindruck.

Autor: Karl Löbl
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