Ein kleines bisschen Horror-Show

Alice Cooper

© APA/EPA

Ein kleines bisschen Horror-Show

Schon nach 30 Minuten war er zweimal tot. Geköpft durch eine Guillotine und beim Superhit Poison von einer sexy Krankenschwester in heißen Dessous mit überdimensionaler Spritze vergiftet. Trotzdem erwies sich Alt-Schocker Alice Cooper am Mittwoch, 11.8. beim gut besuchten Arena Open Air so lebendig wie schon lange nicht. Vom Opener School’s Out, den er als Finale gar noch einmal sang, bis zum 1973er-Klassiker Elected präsentierte der 62-Jährige eine zugleich blutrünstige und gefällige Hit-Show.

Horror
Gemäß dem Tour-Motto Theatre of Death paarte Cooper gekonnt Rock-Konzert mit Horror-Show. Dabei mutierte er vom Schwert-Mörder zum Irrenhaus-Patienten samt Zwangsjacke (No More Mr. Nice Guy) und letztendlich sogar zur Riesenspinne (Under My Wheels). Dazu musste er in Wien noch zweimal „sterben“: am Galgen und mittels Dutzender Spieße. A scheene Leich.

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