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Alternativen zu Harnoncourt

Großmeister

Alternativen zu Harnoncourt

Musik. Dass Nikolaus Harnoncourt unersetzlich ist, weiß die Musikwelt. Der größte Dirigent, der mit der Gründung des Concentus Musicus 1953 den Originalklang erfunden und die Aufführungspraxis revolutioniert hat, hat sich zu seinem 86. Geburtstag zurückgezogen: „Liebes Publikum, meine körperlichen Kräfte gebieten eine Absage meiner weiteren Pläne.“

Epochal. Als „Endpunkt einer Ära“ bezeichnet die Presse diesen Schritt, die Neue Zürcher Zeitung spricht von einem „epochalen Einschnitt“. In der Welt bittet Manuel Brug den steirischen Maestrissimo, seinen Entschluss zu überdenken.

Für die Auftritte des Musikgiganten 2016 sucht man Alternativen. Beethovens Fidelio im Theater an der Wien wird Harnoncourts Cembalist und Meisterschüler Stefan Gottfried leiten. Für den Beethoven-Zyklus bei der styriarte sollte man Giovanni Antonini fragen. Der Chef der Barock-Band Il Giardino Armonico, die als „Harnoncourts wilde Kinder“ begeistern, hat alle Beethoven-Symphonien dirigiert und sorgt mit Haydn 2032 für Furore.

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