Sonderthema:

Gert Voss im Spital

© Pauty

"Andre Heller hat mich gerettet"

Gert Voss befindet sich – Gott sei Dank – auf dem Weg der Besserung: Das rechte Bein ist operiert, Montag Abend durfte er nach Hause. Gert Voss lud ÖSTERREICH zum Interview über die dramatischen Tage im Spital.

Publikumsliebling
Der „König des Burgtheaters“ ist wieder wohlauf und lustig, wie sein Publikum ihn liebt. Wie berichtet, war Gert Voss am 26. September in einer Vorstellung von Faust I, in der er als Mephisto brillierte, aus vier Meter Höhe gestürzt und hatte sich das Sprunggelenk gebrochen und das rechte Wadenbein zertrümmert.

beinbruch (c) Michele Pauty

Rollstuhl
Sofort wurde der Superstar ins Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus eingeliefert, wo das Bein operiert werden sollte. „Ich werde darum kämpfen, so bald wie möglich wieder aufzutreten“, sagte Voss damals im Interview mit ÖSTERREICH. „Ich kann den Mephisto ja auch im Rollstuhl oder, wie seinerzeit Richard III., mit Krücken spielen.“

Während Voss im Krankenhaus auf die Operation wartete, besetzte Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann den Mephisto mit Joachim Meyerhoff neu.

Heller half
Als sich nach einer Woche im Lorenz-Böhler-Krankenhaus sein Zustand deutlich verschlechterte, veranlasste André Heller – mit dem Voss ein Diderot-Enzensdorfer-Projekt plant – die Übersiedlung des Schauspielstars ins Rudolfinerhaus, wo am Samstag die Operation erfolgreich über die Bühne ging. Gestern Abend wurde Voss nach Hause entlassen.

Rosen & Brief
Hartman hat Rosen und einen Brief mit den besten Wünschen zum Geburtstag geschickt. Im Dezember darf mit der Rückkehr des Bühnen­giganten an die Burg gerechnet werden.

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