"> "Anna und die Liebe": Ein "VIB"-Abklatsch?

Serienstart

"Anna und die Liebe": Ein "VIB"-Abklatsch?

Jeanette Biedermann verkörpert den Prototyp einer deutschen Seriendarstellerin. Bevor sie "GZSZ"-Star wurde, war sie noch unverbraucht und wanderte bald die Stufen des Erfolgs hoch. Biedermann war nicht die Erste, die durch die erfolgreichste RTL-Serie aller Zeiten zum Star wurde. Andreas Elsholz, Jan Sosniok, Saskia Valencia und zuletzt natürlich Yvonne Catterfeld konnten sich auch in anderen Formaten etablieren und den "Neighbours"-Staub wieder abkratzen, auch Jeanette Biedermann verblieb nach ihrem Abgang 2004 den Fernseh- und sogar Popwelten erhalten.

Pop-Karriere
Wie bei vielen anderen Serienstars, probierte es auch die 1981 in Berlin geborene Biedermann als Sängerin - mit unterschiedlichem Erfolg. Größtes Karrierehoch 2002 noch während den Dreharbeiten zu "GZSZ" war die Single "Rock with me". Immerhin: Stolze sechs Alben hat die 27-jährige nun schon auf den Markt gebracht. In den Köpfen der Menschen ist Biedermann als Seriensternchen fest verankert und gehört zu Deutschlands oberer Prominenz. Ihr Image als "biederes Püppchen", die ständig in die Kamera lache und es versuche, allen recht zu machen, konnte sie dabei nie ganz ablegen. Nun ist sie wieder entschlossen, ihr Serienstar-Leben weiterzutragen. Nachdem Alexandra Neldel bei "Verliebt in Berlin" hohe Popularitätswerte genoss und die Serie für Sat.1 ein überraschender Quotenknüller war, verschwand bei der zweiten Staffel mit Tim Sander in der Hauptrolle nur allzu schnell der Glanz. Ein womöglicher Beweis dafür, dass männliche Hauptdarsteller nicht diese Strahlkraft haben wie eine weibliche und eine Identifikationsfigur für viele weibliche Zuseher einfach fehlte.

Neustart
Die neue Telenovela serviert allerdings wenig Neues: Das vermeintliche Erfolgsrezept lautet: Man nehme ein schüchternes Mädchen voller Emotionen, lässt es unsterblich in einen Schönling verlieben und - leiden. Nachdem bekannt wurde, wie der Inhalt der Serie aussah, gab es unter ehemaligen "Verliebt in Berlin"-Anhängern einen kleinen Aufschrei: Gab es das nicht schon mal? Spekulationen wurden lauter, wonach "Anna und die Liebe" mehr oder weniger nur ein Abklatsch der Erfolgsserie sein soll. Fraglich, ob das neue Konzept mit Jeanette Biedermann aufgehen wird. Novum ist allerdings dieses Mal: Der ORF und Sat.1 senden um 19:00 zeitgleich. Ob "Anna und die Liebe" mit Biedermann ein Zugpferd sein wird, muss sich erst weisen.

ORF 1, Anna und die Liebe, 19:00

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