Bär Bruno wird zum Filmstar

Ab 2008

Bär Bruno wird zum Filmstar

Felix Mitterers Trick war es schon immer, aktuelle Themen in ein Theaterstück oder Drehbuch umzusetzen. Vor 30 Jahren wurde er über Nacht mit Kein Platz für Idioten berühmt, nun setzt er, wieder aktuell, auf den „Problembären“ JJ-1, auch bekannt als „Bruno“. Dieser streunte 2006 fast zwei Monate zwischen Tirol und Bayern hin und her und riss einige Schafe. Er wurde schließlich zum Abschuss freigegeben und auch erlegt.

Bruno wird Filmstar
Jetzt wird der Problembär zum Filmstar. Im nächsten Jahr heißt es: „Klappe: Der Bär ist los". Regie führt Xaver Schwarzenberger. In den menschlichen Hauptrollen: Harald Krassnitzer, Fritz Karl und Marie Bäumer. Die Produktion des Films wird von Cine Tirol unterstützt. „Die Bandbreite der aktuell geförderten Filmprojekte dokumentiert, dass Tirol inzwischen ein echtes Filmland geworden ist“, meint Johannes Köck von Cine Tirol. „Die faszinierende Berglandschaft Tirols ist für Dreharbeiten ideal“, erklärt Köck den Hype. Für Der Bär ist los wird sich Xaver Schwarzenberger in die Karwendeltäler rund um den Achensee zurückziehen.

Der Drehplan ist zwar noch nicht ganz fix, eines weiß Köck aber schon definitiv: „Für die ‚Second Unit', die Drehtage ohne Menschen, nur mit dem Bären, wurden zirka drei Monate angesetzt, von Mai bis in den Hochsommer hinein“.

Bruno spielt Bruno
Die tierische Hauptrolle wird ebenfalls ein Bär namens Bruno des deutschen Tiertrainers Dieter Kraml übernehmen. Dieser verfügt über die notwendige Erfahrung, Kraml war auch schon bei dem Film Der Bär von J. J. Annaud als Tiertrainer mit dabei. Vor 30 Jahren zog Kraml einen eigenen Bären auf und zeigte ihn beim Zirkusfestival in Monte Carlo als weltweit ersten Bären ohne Maulkorb in der Manege. Zurück in Deutschland ließ er sich bei Hannover nieder und baute eine Bärenschule auf. Aus dieser stammt auch der neue Filmbär.

Krassnitzer und Bäumer auf der Jagd
Die Hauptdarsteller Harald Krassnitzer, Marie Bäumer und Fritz Karl werden dann Ende Juni als Tierschützerin, Zoodirektor und Abenteurer auf die Bärenjagd gehen „und in Mitterers satirischer Ballade von menschlichen und tierischen Sehnsüchten erzählen“, wie es bei der Cine Tirol heißt.

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