Beethovens »Fidelio« als Kasperltheater

Festwochen

Beethovens »Fidelio« als Kasperltheater

Als letzte Premiere der Wiener Festwochen hat der Berliner Maler Achim Freyer eine statische, an düstere Kinderzeichnungen erinnernde Inszenierung von Beethovens einziger Oper Fidelio eschaffen. In der sehr deutschen Freiheitsoper, die als Singspiel beginnt, als symphonisches Drama zum Höhepunkt kommt und als Oratorium endet, stehen maskierte Puppen nebeneinander.

Gickser
Marc Minkowski musiziert mit seinen gMusiciens du Louvre die geniale Partitur im Originalklang; bei Leonores Arie Komm, Hoffnung passieren den Naturhörnern viele Gickser.

Michael König beeindruckt als Florestan im Kerker, seine Arie In des Lebens Frühlingstagen gelingt tadellos. Christiane Libor, Ileana Tonca und Julien Behr gefallen als Leonore, Marzelline und Jaquino; Jewgeni Nikitin ist ein toller Pizarro.

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