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© Warner Brothers, 20th Century Fox

Bevor "Batman" kam, war die "Titanic" unsinkbar

Leonardo Di Capro und Kate Winslet segelten auf einem millionenschweren Schiff. Und gingen dabei ganz und gar nicht baden. Mit Celine Dions Hintergrundbeschallung ausgestalltet, stilisierte sich das amerikanische Spielfilmdrama (1997) rund um die mißglückte Jungfernfahrt des wohl berühmtesten Schiffes der Welt zum stärksten Film hoch, den Hollywood jemals produzierte. Unglaubliche 1,8 Mrd. Dollar sahen den Film, bei dem James Cameron Regie führte. So dramatisch der Liner 1912 auch gesunken war, so unsinkbar wurde der Film für den Filmbereich. Bis dato hat es kein Film geschafft, dieses Einspielergebnis und den dazugehörigen Hype zu toppen.

Batman sticht Leo?
Bis "The Dark Knight" kam: Innerhalb von nur 10 Tagen über 300 Millionen Dollar einzuspielen, hatte schon länger kein Film mehr geschafft. Zahlreiche Filmkritiker in den USA vergleichen nun die Entstehungsgeschichte der beiden Kultfilme. Noch ist nicht ganz klar, ob es "The Dark Knight" mit dem verstorbenen Heath Ledger schaffen könnte, die "Titanic" endgültig sinken zu lassen.

Titanic

The Dark Knight

Der Film spielte in den ersten drei Tagen "nur" 28 Millionen Dollar ein.

Der Film spielte unglaubliche 185 Millionen in den ersten drei Tagen seines Anlaufens in Amerika an.

Durch Mund-zu-Mund-Propaganda entwickelte sich der Film aber, innerhalb von 25 Tagen waren plötzlich 200 Millonen Dollar eingespielt.

Hierbei war keine Mundpropaganda nötig. Durch den Tod von Heath Ledger wurde der Film auch auf traurige Art und Weise in eine unglaubliche mediale Dimension gehievt, die vorher kaum vorstellbar war.

Der Film bricht alle Rekorde: In nur wenigen Tagen spielte er über 300 Millionen Dollar ein.

Einspielergebnis gesamt: 1, 8 Mrd. Dollar (weltweit)

Bei dieser Ausgangslage könnte das "Titanic"-Ergebnis von 1, 8 Mrd Dollar weit übertroffen werden.

Regie: James Cameron

Regie: Christopher Nolan

Budget: 200 Millionen Dollar

Budget: 150 Millionen Dollar

"Titanic" blieb sagenhafte 3 1/2 Monate auf Platz eins der Kinocharts.

Der Film könnte sich auch durchaus länger als 4 Monate auf Platz eins der US-Kinocharts halten. Beinahe jeder will ihn sehen.

Der Erfolg von "Titanic" beruht auch daher, dass ihn viele Leute auch mehrmals im Kino angesehen haben - der typische Erfolg eines Blockbusters.

Das ist noch nicht abzusehen, wird aber vermutet.

Filmkritiker sprechen davon, dass "Titanic" auch sehr die Endorphine im Gehirn angesprochen hätten, nach dem Motto: "Alles, was uns gut tut, macht uns süchtig." "Titanic" sorgte also für positive Unterhaltung.

Düster, spannend und thrillig - abgesehen von der rasanten Storyline ist das geniale Spiel des Jokers Heath Ledger natürlich durch den frühzeitigen Tod überschattet, was nicht unbedingt für ein positives Feeling sorgen wird.

Gewann insgesamt 11 Oscars inklusive für "den besten Film".

Spekulationen wurden laut, wonach Heath Ledger grundsätzlich für seine schauspielerische Leistung den Oscar verdient hätte. Auch in anderen Kategorien könnte "Batman" 2009 abstauben!

*Auf den amerikanischen Markt bezogen

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