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© Peter Lindberg

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"Halo" von Beyoncé

Fotos: (c) Peter Lindberg

Die Coolness von Tina Turner und das Cirque du Soleil- Spektakel von P!nk – Mit diesen Eckpunkten präsentierte sich Pop-Queen Beyoncè Knowles (27) am Wochenende beim Tourstart in Edmonton, Kanada – und so singt sie am 28. April auch in der Wiener Stadthalle.

Unter dem Motto I Am ... Sasha Fierce liefert die Ex-Destiny’s- Child-Frontfrau ein zwar atemberaubendes, aber dennoch konfuses 135-minütiges Wechselbad zwischen der braven Beyoncè und ihrem bösen Alter-Ego Sahsa Fierce. „Die Grenzen dabei waren wohl nur für die Künstlerin selbst nachvollziehbar“ zeigt sich das Edmonton Journal verwirrt.

Kriegerin und Roboter
Im mit 8.000 Fans gerade mal halbvollen Rexall Place legte Beyoncè mit Naughty Girl und Crazy In Love, das sie mit Fragmenten von Sweet Dreams (Euythmics) und Let Me Clear My Throat (DJ Kool) auffettete, bravourös los. Im kessen Silber-Mini-Kleidchen, dass so wie die restlichen elf Bühnenoutfits und das komplette Show-Konzept allesamt von Stardesigner Thierry Mugler gestaltet wurden. „Mein Hauptaugenmerk lag darauf, sie sowohl als verletzliche Frau, als auch als unverwüstliche Kriegerin zu präsentieren“, erklärt der Stardesigner das Konzept.

Lässt Beyoncè zu Freakum Dress ihren berühmten Po in einem goldenen Pailletten-Hauch von Nichts kreisen, so mutiert sie mit Diva zum Alter-Ego Sasha Fierce. Die „Gebrauchsanweisung“ dazu lieferte sie den Fans gleich mit: „Ab jetzt bin ich ein sexy Hi-Tech-Roboter mit Stripper-Ambitionen.“

Turner-Double & Obama-Hit
Damit – und im knappen schwarzen Kampfanzug beschwört sie zum aktuellen Hit If I Were A Boy auf hydraulischen Plattformen und in überdimensionalen Käfigen ein bizarres Zukunfts-Szenario. „Wie Tina Turner in Mad Max – nur besser,“ jubelt die Edmonton Sun über diese Verwandlung.

Noch größeren Applaus gab’s bloß für das Etta-James-Cover At Last – jenen Song, den Beyoncè im Jänner bei der Obama-Inauguration aufführte.

Unterstützt von 13 Musikern und zehn Tänzerinnen schwebte sie im letzten Show-Drittel zu Destiny’s-Child-Klassikern wie Bootylicious oder Survivor auf Seilen durch die Luft und kämpfte bei Broken-Hearted Girl mit Texthängern, ehe nach 29 (!) Songs zu Flaws And All der Vorhang fiel.

Das Edmonton Journal kritisch als Fazit: „Alles in allem ein bravouröses, aber leicht herzloses Spektakel.“

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