Neue Alben

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Bruce Springsteen, Yusuf Islam, Franz Ferdinand

Bruce Springsteen's 24. Album: "Working On A Deam"
Die CD enthält 13 neue Springsteen-Songs, eine limitierte CD&DVD Edition enthält 30 Minuten Videomaterial von den Aufnahmesessions. Es ist die vierte Zusammenarbeit mit Produzent Brendan O’Brien, der das Album sowohl produzierte als auch abmischte. Die Songs entstanden zusammen mit der E Street Band im Southern Tracks Studio in Atlanta, darüber hinaus fanden einige Aufnahmen in New York, L.A. und New Jersey statt.
Ticket-Kauf
Achtung ab dem 26.1. gibts Tickets für das Springsteen-Konzert am 5.Juli im Happel-Stadion: 01 96 0 96-888

Yusuf Islam: neues Projekt mit Top-Kollegen
Yusuf Islam, früher gut bekannt unter dem Namen Cat Stevens, bringt ein neues Album auf den Markt. Wie "Billboard" berichtet, hat sich der Musiker dafür jede Menge prominenter Unterstützung ins Boot geholt. Auch Paul McCartney, Michelle Branch und Dolly Parton sind mit von der Partie. McCartney ist auf der ersten Single "Boots & Sand" zu hören. Die Platte, deren Titel noch nicht bekannt ist, kommt voraussichtlich im späten Frühjahr auf den Markt. Die letzte Platte von Yusuf Islam, "An Other Cup", wurde im Jahr 2006 veröffentlicht.

Franz Ferdinand' s neues Album: "Tonight: Franz Ferdinand"
Franz Ferdinand waren 2004 die Band der Stunde. Die Schotten haben den Hype um ihr gefeiertes Debüt nicht nur überlebt, sondern veröffentlichten jetzt auch noch ihr schärfstes Album. Wie gut der Sound von "Tonight: Franz Ferdinand" live funktioniert, konnte man am Samstagabend in der Wiener Arena bei einem Auftritt der Gruppe im Rahmen des FM4-Geburtstagsfestes erleben. "Es wird immer Leute geben, die sich darüber aufregen, dass sich neue Songs nicht wie die alten anhören. Aber dann gibt es ja die, die erkennen: 'Oh, das ist Franz Ferdinand'", meinte Sänger und Gitarrist Alex Kapranos. "Wir haben einige der neuen Lieder ein paar Mal live gespielt, auch schon vor den Studioaufnahmen", wusste Kapranos über die Live-Tauglichkeit des Materials auf "Tonight: Franz Ferdinand" Bescheid. Endlich geht die Bnad wieder mit frischem Material auf Tournee - und dann noch mit solchen tanzbaren Killern wie "Ulysses", "Live Alone" oder "No You Girls". integrierte.Wieder da - mit Härte
"Das ist definitiv unser härtestes Album", urteilte die Formation kollektiv über "Tonight: Franz Ferdinand". Außerdem gab man sich einig, dass die Platte mit jedem Anhören wächst. "Ich freue mich über die Reaktionen", betonte Kapranos. "Zuerst haben alle gefragt: 'Sie waren so lange weg, womit werden sie wohl zurückkommen.' Dann hieß es: 'Das klingt eigenartig, das ist nicht das, was wir von Franz Ferdinand erwartet haben.' Und dann: 'Oh ja, vielleicht ist das doch sehr cool.'" Drummer Paul Thomson ergänzte mit einem breiten Lächeln: "Es ist sehr cool!"
Raue Töne
"Tonight: Franz Ferdinand" führt den Sound der Schotten aus Glasgow weiter: rau klingt die Produktion, Synthesizer und Drumcomputer geben mit den Ton an, an Gitarren und Rock mangelt es trotzdem nicht. "Wir haben uns nicht hingesetzt und in zwei Wochen ein Album geschrieben. Das hat lange gedauert. Wir haben viel ausprobiert und experimentiert, aber nicht zwanghaft", berichtete Sänger und Gitarrist Alex Kapranos, seine Kollegen Paul Thomson (Drums) und Nick McCarthy (Gitarre).

Das APA-Interview vor dem Wien-Konzert am Samstag, 24.1.

War "Tonight: Franz Ferdinand" vom Start weg in diesem Stil geplant? Oder hat sich das im Laufe der Arbeit ergeben?
Thomson: "Die Songs haben sich definitiv erst in diese Richtung entwickelt. Am Anfang gab es nicht den Ansatz eines Konzeptes. Aber nach etwa einem halben Jahr sagten wir: Lasst uns ein Dance-Album machen, das wäre doch ein Spaß."

Gab es bereits komponierte Songs, die dann dem Album-Stil entsprechend umgearbeitet werden mussten?
Kapranos: "Ja, ein paar Lieder haben sich verändert, aber eigentlich nur ein bisschen. 'Live Alone', jetzt ein echter Tanzflächen-Favorit, aber war zuerst eine introspektive Ballade. Es gibt übrigens eine komplette Dub-Version des Albums...."

...die der Special Edition der CD beigelegt ist.
Kapranos: "Ja, diese Version trägt den Titel 'Blood: Franz Ferdinand'. Es sind die selben Lieder, aber unser Produzent Dan Carey hat Dub-Mixes davon angefertigt. Ich höre mir diese Version sehr gerne an, sie ist sehr heavy. Die Songs haben andere Titel, weil die Texte etwas verändert wurden."

Dann gibt es "Tonight: Franz Ferdinand" noch auf 180 Gramm schweren Doppel-Vinyl. Das Cover ist aus besonders dickem Karton - ein edles Stück.
Kapranos: "Wir wollten diese Aufmachung im Stil der alten Jazz-Platten."

Alle drei bisherigen Platten sind anders, aber man erkennt die Songs sofort als Franz Ferdinand.
Thomson: "Das kann man nicht planen, da kann man nix dagegen tun. Das passiert."
Kapranos: "Der Sound einer Band ergibt sich aus den Persönlichkeiten der Musiker."

Geht Euch das ganze mediale Getue um Hypes und die Suche nach dem nächsten großen Trend auf die Nerven?
Kapranos: "Es ist lustig, wir haben uns nie als Teil einer Szene oder eines Hypes gefühlt. Als wir zusammenkamen, wollten wir gegen solche Sachen rebellieren. Wir wollen kein Teil eines Trends sein."

Sind Singles wichtig oder sollte man Eure Alben als Ganzes hören?
Kapranos: "Wir sehen uns selbst einfach als Band, die Lieder macht. Und die wir dann zusammen als Album herausbringen. Und es gibt natürlich Songs mit einem größeren Pop-Appeal, die kommen als Single heraus. Komisch: Was ist ein Single-Song? 'Ulysses' ist eigentlich ein sehr eigenartiges Stück, keine typische Single. Aber wir haben 'Ulysses' trotzdem ausgekoppelt. Und das passt."

Der Humor und die Ernsthaftigkeit halten sich bei Franz Ferdinand die Waage. Ist es ein Erfolgsgeheimnis, dass ihr trotz aller Kunst nie zu verbissen agiert?
Kapranos: "Wir wollen keine Scherz-Band sein, aber zugleich eine gewisse Leichtigkeit bewahren. Sonst macht es ja keinen Spaß mehr. Nick Cave macht dunkle Musik, aber trotzdem findet man Humor drin."

Ihr seid trotz aller Erfolge am Boden geblieben. Andere Bands führen zum Beispiel Kreuzzüge gegen unautorisiertes, im Internet auftauchendes Material. Euch scheint es ziemlich egal zu sein, bei Konzerten mit Handys gefilmt zu werden.
McCarthy: "Sollen die Fans doch. Natürlich sind die Aufnahmen, die dann auf YouTube zu sehen sind, oft Mist. Aber wen kümmert es?"

Fotos: (c) Getty, AP, Universal Music

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