Albertina

© Michele Pauty/TZ Oesterreich

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"Brüche unseres Daseins"

Kunst
Erste Großausstellung 2009 in der Wiener Albertina: Das Werk von Gerhard Richter, laut Kunstkompass seit Jahren der bedeutendste Künstler der Welt, wird in einer Retrospektive mit 153 Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen gezeigt. Albertina-Chef Klaus Albrecht Schröder: „Das Prinzip des permanenten Stilwechsels, für das Richter steht, spiegelt die Brüche unseres Daseins wider. Sein Spektrum reicht vom Fotorealismus bis zu Farbexplosionen.“

Werk
Gerhard Richter zählt zu den bedeutendsten und einflussreichsten Künstlern der Gegenwart. Seine Bildwelt, die der Künstler seit den 1960er Jahren in unterschiedlichen Variationen, Folgen und Serien auslotet, hat die Malerei selbst als zentrales Thema. Es ist eine heterogene, manchmal disparat erscheinende Welt, die ganz verschiedene und widersprüchliche Leitmotive gestaltet. Das Misstrauen gegen das Festgelegte, gegen die Bindung an eine einmal entwickelte künstlerische Sprache hat Richter selbst wiederholt dezidiert ausgesprochen. Wenn er schreibt „ich verfolge keine Absichten, kein System, keine Richtung, ich habe kein Programm, keinen Stil, kein Anliegen“ nimmt Richter Bezug auf diesen offenen Werkbegriff. Die Albertina zeigt vom 30. Jänner bis 3. Mai 2009 neben 70 Gemälden auch bedeutende Werkblöcke seiner Aquarelle und Zeichnungen.

Fotos: (c) Sammlung Böckmann, Sammlung Ströher, Michele Pauty/TZ Oesterreich

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