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Brutale Gewalt gegen Emos

Kulturcrash

© Screenshot/ Oe24

Brutale Gewalt gegen Emos

Während in Europa verschiedenste Jugendkulturen sich um friedvolle Koexistenz bemühen - in jüngster Zeit haben sich besonders die Krocha und die Emos etabliert - kommt es auf dem südamerikanischen Kontinent zu gewaltvollen Auseinandersetzungen zwischen radikalen Punks und den Kids der Emo-Bewegung ("Emotive Hardcore").

Kulturcrash
In Mexiko unter dem fantasievollen Wort PokEMOns bekannt, bevölkern zahlreiche Jugendliche mit aufwendig gesytlten Frisuren, dunkel-depressiven Klamotten und einer melancholischen Gesinnung die Straßen und fröhnen verschiedenster Emo-Bands in musikalischer Hinsicht. Auch in Österreich hat sich der Trend auffallend stark durchgesetzt. Wer hätte aber gedacht, dass es jemals diesbezüglich zu einem Kulturcrash kommen würde, der bereits schlimme Ausmaße angenommen hat? So vermelden mexikanische und auch chilenische Medien vermehrt gewaltvolle Zusammenstöße und brutale Attacken auf Emos - sie werden wegen ihrer Gesinnung bespuckt, beschimpft und mit Steinen beworfen, zum Teil auch geschlagen. Dies ging in letzter Zeit sogar so weit, dass sich die großen Tageszeitungen und TV-Sender formierten und zum Frieden und zur gegenseitigen Toleranz ausriefen.

Massive Gegenbewegung im Internet
Bereits seit einiger Zeit ist eine extreme Gegenbewegung gegen die Emo-Kids in Mexiko im Gange. Die Gründe für diese massiven Zusammenstöße, die mittlerweile die Polizei an vielen Schulen und öffentlichen Plätzen auf Trab hält, sind unklar. Forscher vermuten, dass der Hass daher rühre, dass die Musik und der Stil der Emos vor allem von den Punks und Gothic-Anhängern geklaut wurde. Hasstiraden und wütende Ausbrüche gegen Emos stehen an der Tagesordnung: "Unterstütze dein Vaterland, töte einen Emo". Jugendkulturkenner sind der Ansicht, dass es den "Hass" zwischen Subkulturen bereits immer gegeben hätte. Dass allerdings in vielen Foren und Videos zum regelrechten "Lynchmord" aufgerufen werde, sei ziemlich bedenklich. Bleibt nur zu hoffen, dass wieder etwas mehr "jugendliche Einigkeit" hergestellt werden kann.

Hier ein Youtube-Ausschnitt eines mexikanischen Fernsehsenders über die brutalen Übergriffe!

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