C. Maltman in „Iphigénie“

Oper

C. Maltman in „Iphigénie“

Auf dem „Barihunks Blog“ (The sexiest baritone hunks from opera) ist der englische Starbariton Christopher Maltman mit seinem gut trainierten Body ein Dauergast. Auch sonst hat er einiges zu bieten: Er verfügt über einen ausdrucksstarken Bariton und ist ein toller Schauspieler.

Bei den Salzburger Festspielen war er in Claus Guths Inszenierung ein atemberaubender Don Giovanni, heuer brillierte er neben Cecilia Bartoli in Glucks Iphigénie en Tauride als Oreste, der nackt auf seine Hinrichtung wartete. „Kein Sänger beschwert sich, wenn man ihn attraktiv findet“, sagt er. „Aber wichtiger ist es, gut zu singen.“

Ovationen
An der Staatsoper hat sich der Ausnahmesänger rargemacht. Zur Entschädigung ist er nun gleich in drei Rollen zu erleben. Als frecher Figaro in Rossinis Il barbiere di Siviglia erntete er Ovationen: „In einer guten traditionellen Inszenierung singe ich genau so gern wie im guten Regietheater.“

Am Montag debütiert er als Prospero in Thomas Adès’ Shakespeare-Oper The Tempest: „Prospero ist schwer zu singen, extrem hoch und extrem tief. Das Orchester hat wotanartige Dimensionen.“ Und ab 25. 10. singt er Tschaikowskys Eugen Onegin: „Die Besetzung mit Anna Netrebko, Ferruccio Furlanetto und Dmitry Korchak ist sensationell. Es ist ein Traum, mit den besten Kollegen zu singen.“

E. Hirschmann-Altzinger

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