Biennale

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Charlize Theron bei Premiere von "The Burning Plain"

“Heiraten Sie mich!” wagte sich ein Journalist weit vor, als sich Charlize Theron und Regisseur Guilleremo Arriaga am Freitag vor der Presse versammelten, um das Drama “The Burning Plain” vorzustellen. “Sie Sind süss”, antwortete Theron prompt. “Aber mein Mann würde Sie töten. – Trotzdem: Sind Sie reich?”

Nicht nur, weil sein Journalistengehalt nicht ausreichte, sondern vor allem, weil es Wichtigeres zu besprechen gab, musste es aber beim angedachten Fremdgeh-Versuch bleiben.

Anders in Guillermo Arriagas Regiedebüt “The Burning Plain”, das er nach dem Muster von Alejandro Gonzalez Inàrritus Oscar gekröntem “Babel” (2006) strickte, zu dem er (nach “Amores Perros” und “21 Grams”) das Drehbuch verfasst hatte:

(Wieder) zeitlich versetzt und verschachtelt erzählt Arriaga hier die Geschichte um eine Frau (Kim Basinger), die ihren Mann betrügt und damit für ihre Tochter zum Auslöser einer ungeahnt tragischen Kette von Ereignissen wird. “The Burning Plain” besticht neben symbolisch kraftvollen Bildern vor allem durch die schauspielerischen Leistungen Therons und Basingers, die dem Lido heuer allerdings fern blieb.

Tod & Gage
“Ich hatte die Idee zu diesem Film schon seit 15 Jahren im Kopf”, erklaert Arriaga vermutlich nicht ohne damit eventuelle “Babel-Nachmacher”-Vorwürfe im Keim zu ersticken. “Mich interessiert es, was vom Menschen übrig bleibt, wenn er Verlust erleidet und die unchronologische Erzählweise verwendet ja jeder selbst im Alltag”, womit der Film automatisch näher an der Realitaet sei.

Alexandra Zawia

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