Coldplay: Das Comeback nach der Krise

Rock-Gig

© pps.at, Photo Press Service Vienna

Coldplay: Das Comeback nach der Krise

„Vielleicht ist es ja unsere letzte Chance, noch einmal ganz oben mitzuspielen“, meinte Coldplay-Sänger Chris Martin vor dem Erscheinen von Viva la Vida im Rolling Stone. Das sagt der Frontman einer Band, die von ihren ersten drei Alben mehr als 30 Millionen Stück verkauft hat. Für ihren Stadthallen- Gig gibt es schon seit Monaten keine Karten mehr.

Was auf den ersten Blick wie eine einzige Erfolgsgeschichte wirkt, stand tatsächlich kurz vor dem Aus. Martin: „Wir waren an einem toten Punkt angelangt. Wir haben nicht mehr miteinander geredet.“

Rettung
Doch dann kam Brian Eno ins Spiel: Der Soundguru (U2, David Bowie) machte den sensiblen Musikern wieder Lust auf die Arbeit und produzierte Viva la Vida, das nach dreijähriger Pause Mitte Juni erschien. Coldplay ließen dabei den Weichspüler weg und spielten Songs ein (Violet Hill, das U2-mäßige Life in Technicolor), die nicht sofort die Gehörgänge in Beschlag nehmen. Dennoch schlug ihre Viva la Vida-Tour ein – überall ausverkaufte Hallen.

Therapie
Vielleicht liegt das auch an der seltsamen Gruppentherapie, die sich Coldplay verordnet hat. Wie Martin verriet, nähen die vier ihre Bühnen-Outfits selbst: „Wir achten darauf, dass uns immer Nähzeug bereitgestellt wird. Wenn wir in unserem Studio Kleidung machen, dann fühlen wir uns komplett.“

Coldplay: „Viva la Vida-Tour“, Stadthalle D, Wien, 19.30 Uhr.

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