06. Mai 2010 19:57
Seit dem ÖSTERREICH-Bericht über Richard Lugners Coup mit DSDS-‚Bad Boy‘
Menowin Fröhlich (22) steht beim Baumeister das Telefon nicht mehr still.
Ständig trudeln Anfragen – „Kann man bei Ihnen wirklich den Menowin buchen?“
– bei ihm ein.
Richard Lugner übernahm „Vermittlungsagenden“
Kann
man! Denn Lugner und sein Schwiegersohn in spe, Helmut Werner, haben (für
ein halbes Jahr) die Vermittlungsagenden für den Zweitplatzierten der
RTL-Show Deutschland sucht den Superstar übernommen.
Fakt ist, dass DSDS-Juror Volker Neumüller eigentlich diesen Job hätte
übernehmen sollen. Denn schließlich managt er Menowin. Doch der trat diese
Option – laut den Lugners – an sie ab. Sprich, sie managen Fröhlich zwar
nicht, vermitteln ihm aber Aufträge für diverse Auftritte. ÖSTERREICH liegt
der Vertrag vor: 200.000 Euro kassiert Fröhlich. Dennoch, komplex ist die
ganze Sache.
Dieter Bohlen: „Lugner hat bestimmt viel Ahnung …“
Und
vielleicht beginnt sich jetzt schon die Prophezeiung von DSDS-Häuptling
Dieter Bohlen zu bewahrheiten. Zu BILD meinte er zynisch zu dem Deal:
„Glückwunsch an Menowin. Herr Lugner hat bestimmt viel Ahnung vom
Musikgeschäft!“
Und der Pop-Titan legt in Anspielung auf die Drogendelikte und den
Knastaufenthalt Fröhlichs nach: „Menowin hat in seinem Leben ja schon oft
die richtigen Entscheidungen getroffen. Diese gehört ganz bestimmt dazu.“
Doch eigentlich könnte ihm die ganze – unbestrittenerweise pikante – Causa
egal sein, denn Songs produziert er derzeit nur für den Gewinner der letzten
Staffel, Mehrzad Marashi – und nicht für Menowin Fröhlich.
Letzterer begründete sein Handeln damit, dass er von Dieter Bohlen und
Volker Neumüller immer nur vertröstet worden sei. Er habe nicht mehr länger
warten können, denn er müsse doch endlich Geld verdienen.
Kann sein, dass er mit diesem Schritt zu voreilig war. Denn, wie man es von
den Lugners gewohnt ist, ist dort nicht immer alles Gold, was glänzt.
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"Dank unserer Gage ist Menowin jetzt fröhlich" ÖSTERREICH:
Herr Lugner, Sie managen jetzt Menowin Fröhlich. Wie kam das? Richard
Lugner: Das hat Helmut, der Freund meiner Tochter, vollbracht.
Aber ich will mich nicht als Manager sehen. Sondern wir verschaffen
ihm gut bezahlte Aufträge. ÖSTERREICH: Fällt das
nicht ins Aufgabengebiet eines Managers? Lugner: Wir wollen
niemanden aufs Glatteis führen – man kann uns als Submanager
bezeichnen. Sein voriger Manager (Anm.: Volker Neumüller) soll das
weitermachen, was er sonst gemacht hat. Dank uns hat er vierzig
Auftritte und bekommt einen Haufen Geld. Davor konnte er sich nicht
mal ein Nachtmahl leisten. ÖSTERREICH: Auch Dieter
Bohlen scheint nicht begeistert zu sein. Er meinte ironisch, Sie
hätten so viel Ahnung vom Musikgeschäft … Lugner:
Ich sehe mich ja nicht im Musikgeschäft – unser Vertrag geht nur
ein halbes Jahr. Hauptsache ist doch, der Menowin ist fröhlich – und
bei der Gage ist er es. ÖSTERREICH: Ihr Star machte
auch mit einer Kokainaffäre Schlagzeilen. Lugner:
Jeder hat Licht- und Schattenseiten. Ein Künstler, der immer brav ist,
interessiert doch keinen. Da bin ich ja das perfekte Beispiel: Sie
würden ja auch nicht über mich schreiben, wenn ich nicht ein bisserl
schräg wäre.
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