David Gilmour: „Spiele nun lieber solo

Live-Album

David Gilmour: „Spiele nun lieber solo"

Solo
„Die Aussichten auf eine Reunion von Pink Floyd sind wirklich extrem gering. Ich mag mich nicht mehr dem Zwang des Bombasts beugen und spiele daher lieber solo.“

Im ÖSTERREICH-Interview erklärt David Gilmour Pink Floyd nun quasi für beendet. Wartet die Welt seit 14 Jahren auf ein musikalisches Lebenszeichen der psychedelischen Bombast-Truppe (150 Millionen verkaufte CDs, ein Dutzend Welthits), so bringt Gilmour jetzt mit dem Album Live in Gdanks das dritte Werk innerhalb von nur 18 Monaten heraus. Und das in Floyd-typischer Opulenz: In gleich fünf Formaten (Doppel-CD, Doppel-CD plus DVD, Doppel-CD plus Doppel-DVD, Dreifach-CD plus Doppel-DVD, Fünffach-LP) kommt der legendäre Live-Auftritt in der Danziger Schiffswerft am Freitag in den Handel. Darin liefert Gilmour neben dem Solowerk On An Island auch jede Menge Floyd-Klassiker wie Wish You Were Here, Echoes oder Comfortably Numb. „Diese Show vor den monströsen Kränen der Schiffswerft war eines der Highlights meiner Karriere.“

Walesa statt Waters
Traf sich Gilmour dabei auch mit Lech Walesa („Er hat mich mit einem Wasserfall von Worten über die internationale politische Situation überfallen. Aber primär hat er mich eine Unmenge an Stamperln trinken lassen“), so ist eine Reunion mit Ex-Floyd-Mastermind Roger Waters überhaupt kein Thema mehr. „Nur die Gier könnte mich dazu treiben. Unsere Live8-Reunion hat mich überzeugt: Die Band wieder zusammenzustellen und zu touren– das ist genau das, was ich nicht will.“

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