Neu im Kino

© Petro Domenigg/FILMSTILLS.AT

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"Der Knochenmann": Mord, Sex und Knochen

Der Knochenmann“: Eine rabenschwarze Krimi-Komödie mit Sex, Esprit und Grusel-Elementen.

Der Brenner fährt in die Steiermark. Er soll einen Leasingwagen sicherstellen. Statt des Autos findet er zwielichtige Gestalten, während andere Zeitgenossen unauffindbar bleiben. Doch in einer Mahlmaschine, in der Hendlreste zermalmt werden, entdeckt man Menschenknochen ...
Dritter Teil
Die dritte Verfilmung eines Krimi-Bestsellers von Wolf Haas entfernt sich meilenweit vom Buch, kommt aber den Figuren nah wie nie zuvor.
Darsteller
Josef Hader als Brenner ist eine famose Mischung aus Resignation und Hartnäckigkeit, schlechter Laune und Hoffnung. Er umkreist den sinistren Hendl-Wirt Löschenkohl (hinreißend verschlagen: Josef Bierbichler), der die Knochenmahlmaschine am liebsten selbst bedient. Und er spürt ein zartes Liebessehnen, das von der Wirts-Schwiegertochter (rau, süß und voller Sehnsucht: Birgit Minichmayr) durchaus erwidert wird.
Unterhaltungskino
Der Film schaut im Rotlichtmilieu vorbei, rückt ein hinreißend provinzielles Kostümfest ins Bild und spart nicht mit blutigen Schockmomenten, die den Coen-Brothers würdig wären. Regisseur Wolfgang Murnberger verbindet all diese Elemente mit sicherer Hand zu ganz großem Unterhaltungskino.
A 2008. 120 Min. Von Wolfgang Murnberger. Mit Josef Hader, B. Minichmayr, J. Bierbichler.


„Marley & Ich“ schildert das Leben einer jungen Familie mit einem Hund.

Ein junges Paar (Owen Wilson und Jennifer Aniston), einstweilen mehr der Karriere als dem Kinderkriegen zugetan, erwirbt quasi zwecks Training fürs spätere Familienleben einen Hund. Labrador Marley ist als Baby zuckersüß, entpuppt sich aber bald als zerstörerischer Temperamentsbolzen, vor dem kein Sofapolster sicher ist. Seine Menschen halten trotzdem in Liebe treu zu dem Vierbeiner. Dann kommen Kinder ins Haus, die Zeit vergeht, und schließlich ist der Hund alt und krank.
Vorhersehbar
Das ist der ganze Plot von Marley & Ich – mehr Familien-Dokudrama als ein Spielfilm mit Spannungsmomenten und Konflikten. Doch obwohl die Handlung so vorhersehbar ist, schafft es der Film, das Publikum bei Laune zu halten. Verdienst dafür gebührt in erster Linie Marley – oder, exakter, den 22 Hunden, die den Labrador vor der Kamera darstellten.

USA 2008. 113 Min. Von David Frankel. Mit Owen Wilson, Jennifer Aniston.


„Gran Torino“ mit Clint Eastwood

Er ist ein alter Mann, dem nach dem Tod der Ehefrau nur mehr viel Bier, ein 1972er Ford Gran Torino und etliche Schusswaffen bleiben. Mit letzteren versucht er, sein Hab und Gut gegen all die asiatischen Bewohner seines Viertels zu verteidigen.
Amerikanischer Traum
Walt Kowalski (Clint Eastwood) lebt diese uramerikanische Vorstellung von der Selbstbestimmtheit, vom eigenen Stück Land. Doch nach und nach öffnet er sich den vormals verachteten Nachbarn. Clint Eastwood inszeniert und spielt ein sensibel gezeichnetes Bild der amerikanischen Provinz.
USA 2008. 116 Min. Von Clint Eastwood. Mit Clint Eastwood, Bee Vang, Ahney Her.

"Watchmen"

Der maskierte Rächer Rorschach (Jackie Earle Haley) erfährt nach dem Mord an einem früheren Kameraden von einem Geheimplan, der zum Ziel hat, alle Superhelden zu töten. Diesen Plan will er mit einer bunt zusammen gewürfelten Truppe von einstigen Helden vereiteln. Zack Snyders Verfilmung des Comics von Alan Moore.

Foto: (c) Petro Domenigg/FILMSTILLS.AT

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