Der Riesenradplatz goes

Kitsch

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Der Riesenradplatz goes "Disney"-Kitsch

Nach langen Protesten und Querelen ist es nun soweit: Der Wurstelprater öffnet am 25. April seinen neuen Eingang unter dem Motto "Wien um 1900". Mit zahlreichen Schnörkeln und Ornamenten werden die Besucher nun unweit des Riesenrades empfangen.

Kitsch und Kult
Die Nostalgiebauten wurden für 32 Mio. Euro (von denen die Stadt 15 Mio. Euro trägt) in weniger als einem Jahr errichtet. Die Pläne stammen von Architekt Martin Valtiner und seiner Firma explore 5D, wobei man sich am Masterplan des Franzosen Emanuel Mongon orientierte.

Von Beginn an hatten der Praterverband der ansässigen Unternehmer, ÖVP und Grüne gegen die Auftragsvergabe, den angeblich fehlenden Wettbewerb und nicht zuletzt gegen die Kulissenarchitektur des Areals protestiert. Zuletzt scheiterten die Grünen mit einer Anzeige bei der Baupolizei wegen angeblicher Verstöße gegen die Traufhöhe. "Es gibt keinen Verstoß gegen die Bauordnung", bestätigte man.

Das ausführliche Programm des Wiener Praterfests am 1. Mai hier!

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