Die Hermann-Nitsch-Sachertortenschachtel ist da Die Hermann-Nitsch-Sachertortenschachtel ist da Die Hermann-Nitsch-Sachertortenschachtel ist da Die Hermann-Nitsch-Sachertortenschachtel ist da Die Hermann-Nitsch-Sachertortenschachtel ist da Die Hermann-Nitsch-Sachertortenschachtel ist da

Limitiert

© APA/Herbert Pfarrhofer

© APA/Herbert Pfarrhofer

 

 

 

 

Die Hermann-Nitsch-Sachertortenschachtel ist da

Wohltätige Zwecke
In limitierter Auflage von 1.250 Stück werden die Nitsch'schen Sachertorten-Holzkistchen nun für je 50 Euro anstelle der üblichen 39,50 Euro verkauft. Der Erlös wird wohltätigen Zwecken zugeführt, kündigten Nitsch und Sacherchefin Elisabeth Gürtler am Dienstag an.

Kein Schüttbild
Als Motiv für die Kunstschachtel wurde keines der legendären roten Schüttbilder Nitschs gewählt, sondern ein grünes Werk, dessen Original sich im Besitz der Sacherchefin befindet. Zusätzlich hat der Künstler sein Werk mit einer eigenen Grafik unterlegt, welche das Sacher-Emblem neu interpretiert.

Zwei österreichische Markenzeichen
Nitsch und die Sachertorte seien zwei österreichische Markenzeichen, die gut zusammenpassten, zeigte sich Gürtler überzeugt: "Wenn sie den Herrn Professor Nitsch anschauen: Der Herr Professor kann genießen."

Kunst und Kulinarik
Auch der Meister selbst verwies auf den Zusammenhang von Kunst und Kulinarik: "Ein gutes Bild, das muss gemalt sein, wie ein guter Schweinsbraten zubereitet wird." Ein Gemälde müsse man gleichsam schmecken können. Dies gelte nicht nur für Schweinsbraten: "Ich habe immer eine Sachertorte mit Schlag gerne gegessen." Dies sei schließlich eine relativ schlanke, nicht gallige Speise.

Schachtel erstmals verändert
Und so wurde erstmals seit 1832 die Traditionsschachtel der Sachertorte verändert, wobei insgesamt 1.500 Stück produziert wurden. 250 seien jedoch bereits an "ausgewählte Kunden" versandt worden, so Gürtler. In den regulären Verkauf gelangen somit 1.250. Diese sind zwar nicht handsigniert, jedoch nummeriert. Die Torte Nr. 1 wird bei der Licht-ins-Dunkel-Gala versteigert.

Gutes tun
"Es gehört zu einem Unternehmen, dem es gut geht, dazu, dass es Gutes tut", begründete die Sacherchefin das Engagement, welches institutionalisiert werden soll. Unter dem Titel "Artists' Collection" soll im kommenden Jahr ein neuer Künstler sein Können für die Holzschachtel zur Verfügung stellen.

Kinder und Tiere profitieren
Der heurige Erlös soll dem therapeutischen Reiten der St.-Anna-Kinderstiftung und zwei italienischen Tierschutzorganisationen zugutekommen. "Der Herr Professor Nitsch hat ein sehr gutes Verhältnis zu Tieren", erklärte Gürtler ihren Beweggrund, bei der Auswahl der Begünstigten auf tieraffine Aktivitäten zu setzen.

Fotos: (c) APA/Herbert Pfarrhofer

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.